Der Betriebsrat der Deutschen Bank
stellt sich auf Einschnitte unter der neuen Führung ein.
"Bei den Summen geht es nicht ohne Stellenabbau", sagte
Konzernbetriebsratschef Alfred Herling der Nachrichtenagentur dpa in
Frankfurt. Das seit Juni amtierende Führungsduo Anshu Jain/Jürgen
Fitschen will die jährlichen Kosten bis 2015 um 4,5 Milliarden Euro
drücken. Wo beim Personal noch gespart werden soll, ist bislang
offen. Herling, der auch im Aufsichtsrat des Dax -Konzerns
sitzt, betonte: "Der Vorstand hat uns versichert, dass er, sobald er
Klarheit hat, frühzeitig auf uns zugehen wird. Da nehmen wir ihn
beim Wort."/ben/DP/jha
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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