Nachdem der September so positiv verlaufen ist, sorgen sich Anleger, dass sich die sonst schlechte September-Performance auf den Oktober verschiebt."Es ist in diesem Jahr, in Zuge der Euro-Krise durchaus müßig, sich historischer Daten bezüglich der Börsenmonate zu bedienen" und macht damit auf die Ausnahmesituation an den Märkten weltweit aufmerksam. Anleger, die beispielsweise die historisch gewachsenen Börsenweisheit "Sell in May and go away" befolgten, "haben an der starken, seit Juli stattfindenden Rallye nicht partizipieren können". Kremkow rechnet im Oktober daher eher mit kurzfristigen Gewinnmitnahmen.
Der Konjunkturkalender sorgt am Freitag zumindest schon einmal dafür, dass der letzte Tag des Quartals nicht langweilig zu werden droht. In Europa stehen das französische BIP und die deutschen Einzelhandelsumsätze am Morgen im Fokus und am Nachmittag kommen noch Daten aus den USA.
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