Die Deutsche Lufthansa hat noch keine Entscheidung über die Zukunft ihrer Catering-Tochter getroffen. LSG Sky Chefs habe sich besonders positiv entwickelt, was die Lufthansa fördern wolle, sagte Finanzchefin Simone Menne der Börsen-Zeitung. Dieser Prozess sei aber ergebnisoffen. Dass die Airline einen Verkauf ihrer Catering-Tochter beschleunigen wolle, wie verschiedentlich berichtet, stimme nicht. Zunächst einmal werde die Lufthansa die Lage bei LSG Sky Chefs gründlich analysieren.
Vorstellbar sei beispielsweise auch eine Partnerschaft für Produkte, die nichts mit der Bordverpflegung für Fluggesellschaften selbst zu tun hätten, sagte die Finanzchefin weiter. Die Lufthansa-Tochter versorgt etwa auch Schulküchen und bietet Catering in Zügen an. Gespräche mit potenziellen Partnern gebe es aber noch nicht, fügte Simone Menne hinzu.
Nicht zum Verkauf steht Lufthansa Systems, wie die Finanzchefin darüber hinaus klar stellte. Auch ansonsten gebe es zurzeit keine Pläne, das Portfolio zu verändern.
Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Christoph Franz hatte der Hauptversammlung im Mai gesagt, LSG gehöre nicht zum unmittelbaren Kerngeschäft und könnte mittelfristig verkauft werden. LSG Sky Chefs hat ihren Unternehmenssitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt. Die Gruppe umfasst 148 Unternehmen und besteht aus 194 Betrieben in 52 Ländern. Die Unternehmen der LSG Sky Chefs-Gruppe erzielten 2011 mit über 28.000 Mitarbeitern einen konsolidierten Umsatz von 2,3 Milliarden Euro.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/brb/mgo
(END) Dow Jones Newswires
November 22, 2012 02:21 ET (07:21 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
