Bern - Das Defizit in der Altersvorsorge wird bis ins Jahr 2030 auf 110 Mrd CHF anwachsen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie über den Generationenvertrag in der Schweiz. Notwendig seien schnelle und grundlegende Reformen, fordern die Autoren. Die stetig zunehmenden Anforderungen an die Jungen stellten den Generationenvertrag grundsätzlich in Frage, teilte das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen am Dienstag bei der Präsentation der Studie mit.
Demnach stünden 2030 zwei Beitragszahler der AHV einem Rentner gegenüber. Die finanzielle Beanspruchung werde somit weiter steigen. Wolle man diese Entwicklung in der AHV in den Griff bekommen, müsse das Rentenalter um drei Jahre erhöht werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Gemäss der Studie verteilt sich das geschätzte ...
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