Ein Warnstreik der Bergbauarbeiter hat Chiles Kupferproduktion lahmgelegt. Rund 45.000 Kumpel haben nach Gewerkschaftschätzung am Dienstag die Arbeit niedergelegt. Die Arbeitnehmer fordern eine Aufbesserung der Pensionen, größere Sicherheit bei der Arbeit und die Verstaatlichung der privaten Kupfer- und Lithiumbergwerke.
Das staatliche Kupfer-Unternehmen Codelco schätzte die Einbußen wegen des 24-Stunden-Streiks auf rund 35 Millionen Dollar (27 Millionen Euro). Staatspräsident Sebastián Piñera kritisierte den Warnstreik: "Es ist sehr schwierig, ein Land aufzubauen, und sehr leicht, es zu zerstören."/jg/DP/he
AXC0303 2013-04-09/20:38
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