Der Gelatine-Hersteller Gelita sieht die knappen Rohstoffe als eine der größten Herausforderungen im laufenden Jahr an. Der Markt sei 2012 erneut durch Engpässe geprägt gewesen, wie Vorstandschef Franz Josef Konert am Freitag in Mannheim mitteilte. Vor allem Schweineschwarten, Rinderhaut und Knochen seien besonders gefragt gewesen. Der Weltmarktführer konnte trotzdem im vergangenen Jahr beim Umsatz kräftig zulegen. Es steigerte die Erlöse um 26 Prozent auf 640 Millionen Euro.
Konkrete Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht. Es gab lediglich die Ebit-Marge an, also den Anteil des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen am Umsatz. Die Marge stieg von 8,7 auf 9,9 Prozent an. Das entspricht einem operativen Ergebnis von 63 Millionen Euro im Jahr 2012. Für das laufende Jahr strebt das Familienunternehmen einen Umsatz von bis zu 730 Millionen Euro an. Der in Eberbach (Rhein-Neckar-Kreis) ansässige Konzern beschäftigte Ende des Jahres weltweit etwas mehr als 2500 Mitarbeiter./ols/DP/fbr
AXC0138 2013-04-12/13:56
