Der lange Winter in Europa belastet den
irischen Baustoffkonzern CRH . Im ersten Halbjahr
dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Gesamtkonzern auf rund 400
Millionen Euro sinken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Ein Jahr zuvor hatten die Iren hier noch 480 Millionen Euro
erwirtschaftet. Während sich in den USA das Umfeld weiter
verbessere, bleibe die Lage in Europa schwierig. Mit weiteren
Kostensenkungen in Europa will CRH gegensteuern. Im zweiten Halbjahr
dürfte der positive Trend in den USA für einen Ausgleich sorgen. Im
frühen Handel sanken die Aktien um rund drei Prozent./jha/fn/fbr
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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