Zwischenbericht gemäß § 87 Abs. 6 BörseG
Klagenfurt (pta005/10.05.2013/08:00) - * Umsatz durch extremen Winter stark
reduziert
* Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau gehalten
* Auftragsstand auf 45 Mio. Eur weiter gesteigert
SW Umwelttechnik konnte im ersten Quartal 2013 den Auftragsstand weiter um 10,7
Mio. Eur auf 45,5 Mio. Eur steigern. Gleichzeitig musste, bedingt durch den
außergewöhnlich langen Winter, der die Bautätigkeit in allen bearbeiteten
Märkten zum Erliegen brachte, ein Umsatzrückgang von etwa 30 % gegenüber dem
Vorjahr hingenommen werden. Erfreulich ist die relative stabile Entwicklung der
Betriebsergebnisse, die nur leichte Rückgänge verzeichneten - die
Rohertragsmarge konnte sogar deutlich auf 45 % gesteigert werden.
Der in diesem Jahr sehr lang andauernde und schneereiche Winter, brachte für das
Unternehmen im ersten Quartal rückläufige Umsätze von 5,4 Mio. Eur (VJ 7,7 Mio.
Eur). Durch die umgesetzten Maßnahmen zur Variabilisierung der Fixkosten führte
dieser starke Umsatzrückgang nur zu einem leichten Rückgang des EBIT auf -2,2
Mio. Eur (VJ -1,8 Mio. Eur) und des EBITDA auf -1,3 Mio. Eur (VJ -0,9 Mio. Eur).
Das EGT wird, beeinflusst durch FX-Verluste von -0,6 Mio. Eur (VJ 0,6 Mio. Eur),
mit -3,3 Mio. Eur (VJ - 1,1 Mio. Eur) ausgewiesen.
"Vor dem Hintergrund der für das Baugeschäft extrem ungünstigen Witterung, lag
die Nachfrage im Erwartungsbereich. Wir haben uns darauf mit Maßnahmen zur
Fixkostenreduktion eingestellt und damit die Betriebsergebnisse im Budgetrahmen
halten können" erläutert Vorstand Dr. Bernd Wolschner.
Segmententwicklung
Bedingt durch die sehr kalte Witterung in allen bearbeiteten Märkten konnten die
Bauprojekte nur sehr verspätet gestartet werden. Dadurch konnten im Bereich
Wasserschutz nur 3,0 Mio. Eur (VJ 3,4 Mio. Eur) umgesetzt werden, woraus ein
Umsatzanteil am Konzern von 56% (VJ 44%) resultiert. Der Geschäftsbereich
Infrastruktur, mit Investitionen der Industrie- und Gewerbekunden, ist mit 1,8
Mio. Eur (VJ 3,9 Mio. Eur) auf 34 % (VJ 50 %) stark zurückgegangen. Das
Projektgeschäft liegt mit 0,5 Mio. Eur (VJ 0,4 Mio. Eur) etwa auf dem
Vorjahresniveau.
In der regionalen Verteilung erreichte der Umsatz in Österreich mit 1,1 Mio. Eur
(VJ 2,1 Mio. Eur) nur einen Anteil von 21% (VJ 27%) am Konzernumsatz. In Ungarn
konnte ein Umsatz von 2,7 Mio. Eur (VJ 3,5 Mio. Eur) erwirtschaftet werden,
wodurch nun ein Umsatzanteil von 50 % (VJ 46 %) erzielt wurde. Der Umsatz in
Rumänien blieb mit 1,1 Mio. Eur (VJ 1,5 Mio. Eur) bei 21 % (VJ 20 %) Anteil am
Konzernumsatz.
Auftragsstand
Der Auftragsstand per 31.03.2013 konnte in den letzten drei Monaten weiter
gesteigert werden und liegt mit 45,5 Mio. Eur deutlich über dem Vorjahresniveau
von 29,2 Mio. Eur. Die Steigerung kommt vor allem aus dem Geschäftsbereich
Projektgeschäft und verdeutlicht das Ansteigen der EU-geförderten Projekte in
CEE.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl eigener Mitarbeiter wurde gegenüber dem Vorjahr
weiter auf 461 Personen (VJ 500) reduziert - auch dies ist zum Großteil bedingt
durch den späten Produktionsstart.
Ausblick
Das erste Quartal lässt, saisonal bedingt, keine wirkliche Aussage über die
Marktentwicklung zu. SW Umwelttechnik bleibt daher bei den bereits publizierten
Annahmen für das laufende Geschäftsjahr:
In Österreich soll der leicht rückläufige Markt durch die Einführung von
Produktinnovationen sowie durch Exporte kompensiert werden - hier wird eine
relativ stabile Entwicklung erwartet.
Ungarn befindet sich auf Grund der wirtschaftspoltischen Situation weiterhin in
einem rezessiven Umfeld. Die Investitionen von Industrie- und Gewerbe werden
weiter auf sehr niedrigem Niveau bleiben, während im Tiefbau aufgrund der
Durchführung EU-geförderter Projekte eine Verbesserung erwartet wird.
In Rumänien bleibt der Bereich Industrie- und Gewerbe auch weiterhin schwach,
während sich der Bereich Tiefbau - auf den sich das Unternehmen verstärkt
ausgerichtet hat - weiter positiv entwickelt.
Das Unternehmen hat sich auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt und kann
durch die schlanke Kostenstruktur sowie die flexible Produktionsführung diese
volatile Marktentwicklung abfedern. Sollten sich die Märkte deutlich besser
entwickeln als erwartet, ist SW Umwelttechnik mit den modernen Anlagen in der
Lage, auch eine derartige Steigerung der Nachfrage abzudecken.
Fact Box
In 2013 2012
Mio.
Eur
Umsatz 5,4 7,7
EBIT -2,2 -1,8
EBITDA -1,3 -0,9
EGT -3,3 -1,1
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der
Wiener Börse notiert steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes
Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie
leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur
in den CEE Ländern.
Hinweisbekanntmachung
Diese Zwischenmitteilung zum Q1 2013 ist unter www.sw-umwelttechnik.com abrufbar
sowie am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Internet-Veröffentlichung: http://www.sw-umwelttechnik.com
Veröffentlichungsdatum: 10.05.2013
(Ende)
Aussender: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Adresse: Bahnstraße 87-93, 9021 Klagenfurt
Land: Österreich
Ansprechpartner: MMag. Michaela Werbitsch
Tel.: +43/(0)463/32109-172
E-Mail: michaela.werbitsch@sw-umwelttechnik.at
Website: www.sw-umwelttechnik.com
ISIN(s): AT0000808209 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1368165600884
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und
Finanznachrichten übermittelt durch pressetext.adhoc. Archiv:
http://adhoc.pressetext.com . Für den Inhalt der Mitteilung ist der Aussender
verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresMay 10, 2013 02:00 ET (06:00 GMT)
Klagenfurt (pta005/10.05.2013/08:00) - * Umsatz durch extremen Winter stark
reduziert
* Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau gehalten
* Auftragsstand auf 45 Mio. Eur weiter gesteigert
SW Umwelttechnik konnte im ersten Quartal 2013 den Auftragsstand weiter um 10,7
Mio. Eur auf 45,5 Mio. Eur steigern. Gleichzeitig musste, bedingt durch den
außergewöhnlich langen Winter, der die Bautätigkeit in allen bearbeiteten
Märkten zum Erliegen brachte, ein Umsatzrückgang von etwa 30 % gegenüber dem
Vorjahr hingenommen werden. Erfreulich ist die relative stabile Entwicklung der
Betriebsergebnisse, die nur leichte Rückgänge verzeichneten - die
Rohertragsmarge konnte sogar deutlich auf 45 % gesteigert werden.
Der in diesem Jahr sehr lang andauernde und schneereiche Winter, brachte für das
Unternehmen im ersten Quartal rückläufige Umsätze von 5,4 Mio. Eur (VJ 7,7 Mio.
Eur). Durch die umgesetzten Maßnahmen zur Variabilisierung der Fixkosten führte
dieser starke Umsatzrückgang nur zu einem leichten Rückgang des EBIT auf -2,2
Mio. Eur (VJ -1,8 Mio. Eur) und des EBITDA auf -1,3 Mio. Eur (VJ -0,9 Mio. Eur).
Das EGT wird, beeinflusst durch FX-Verluste von -0,6 Mio. Eur (VJ 0,6 Mio. Eur),
mit -3,3 Mio. Eur (VJ - 1,1 Mio. Eur) ausgewiesen.
"Vor dem Hintergrund der für das Baugeschäft extrem ungünstigen Witterung, lag
die Nachfrage im Erwartungsbereich. Wir haben uns darauf mit Maßnahmen zur
Fixkostenreduktion eingestellt und damit die Betriebsergebnisse im Budgetrahmen
halten können" erläutert Vorstand Dr. Bernd Wolschner.
Segmententwicklung
Bedingt durch die sehr kalte Witterung in allen bearbeiteten Märkten konnten die
Bauprojekte nur sehr verspätet gestartet werden. Dadurch konnten im Bereich
Wasserschutz nur 3,0 Mio. Eur (VJ 3,4 Mio. Eur) umgesetzt werden, woraus ein
Umsatzanteil am Konzern von 56% (VJ 44%) resultiert. Der Geschäftsbereich
Infrastruktur, mit Investitionen der Industrie- und Gewerbekunden, ist mit 1,8
Mio. Eur (VJ 3,9 Mio. Eur) auf 34 % (VJ 50 %) stark zurückgegangen. Das
Projektgeschäft liegt mit 0,5 Mio. Eur (VJ 0,4 Mio. Eur) etwa auf dem
Vorjahresniveau.
In der regionalen Verteilung erreichte der Umsatz in Österreich mit 1,1 Mio. Eur
(VJ 2,1 Mio. Eur) nur einen Anteil von 21% (VJ 27%) am Konzernumsatz. In Ungarn
konnte ein Umsatz von 2,7 Mio. Eur (VJ 3,5 Mio. Eur) erwirtschaftet werden,
wodurch nun ein Umsatzanteil von 50 % (VJ 46 %) erzielt wurde. Der Umsatz in
Rumänien blieb mit 1,1 Mio. Eur (VJ 1,5 Mio. Eur) bei 21 % (VJ 20 %) Anteil am
Konzernumsatz.
Auftragsstand
Der Auftragsstand per 31.03.2013 konnte in den letzten drei Monaten weiter
gesteigert werden und liegt mit 45,5 Mio. Eur deutlich über dem Vorjahresniveau
von 29,2 Mio. Eur. Die Steigerung kommt vor allem aus dem Geschäftsbereich
Projektgeschäft und verdeutlicht das Ansteigen der EU-geförderten Projekte in
CEE.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl eigener Mitarbeiter wurde gegenüber dem Vorjahr
weiter auf 461 Personen (VJ 500) reduziert - auch dies ist zum Großteil bedingt
durch den späten Produktionsstart.
Ausblick
Das erste Quartal lässt, saisonal bedingt, keine wirkliche Aussage über die
Marktentwicklung zu. SW Umwelttechnik bleibt daher bei den bereits publizierten
Annahmen für das laufende Geschäftsjahr:
In Österreich soll der leicht rückläufige Markt durch die Einführung von
Produktinnovationen sowie durch Exporte kompensiert werden - hier wird eine
relativ stabile Entwicklung erwartet.
Ungarn befindet sich auf Grund der wirtschaftspoltischen Situation weiterhin in
einem rezessiven Umfeld. Die Investitionen von Industrie- und Gewerbe werden
weiter auf sehr niedrigem Niveau bleiben, während im Tiefbau aufgrund der
Durchführung EU-geförderter Projekte eine Verbesserung erwartet wird.
In Rumänien bleibt der Bereich Industrie- und Gewerbe auch weiterhin schwach,
während sich der Bereich Tiefbau - auf den sich das Unternehmen verstärkt
ausgerichtet hat - weiter positiv entwickelt.
Das Unternehmen hat sich auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt und kann
durch die schlanke Kostenstruktur sowie die flexible Produktionsführung diese
volatile Marktentwicklung abfedern. Sollten sich die Märkte deutlich besser
entwickeln als erwartet, ist SW Umwelttechnik mit den modernen Anlagen in der
Lage, auch eine derartige Steigerung der Nachfrage abzudecken.
Fact Box
In 2013 2012
Mio.
Eur
Umsatz 5,4 7,7
EBIT -2,2 -1,8
EBITDA -1,3 -0,9
EGT -3,3 -1,1
Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der
Wiener Börse notiert steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes
Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie
leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur
in den CEE Ländern.
Hinweisbekanntmachung
Diese Zwischenmitteilung zum Q1 2013 ist unter www.sw-umwelttechnik.com abrufbar
sowie am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Internet-Veröffentlichung: http://www.sw-umwelttechnik.com
Veröffentlichungsdatum: 10.05.2013
(Ende)
Aussender: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Adresse: Bahnstraße 87-93, 9021 Klagenfurt
Land: Österreich
Ansprechpartner: MMag. Michaela Werbitsch
Tel.: +43/(0)463/32109-172
E-Mail: michaela.werbitsch@sw-umwelttechnik.at
Website: www.sw-umwelttechnik.com
ISIN(s): AT0000808209 (Aktie)
Börsen: Amtlicher Handel in Wien
Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1368165600884
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verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresMay 10, 2013 02:00 ET (06:00 GMT)
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