Der größten deutschen Linienreederei
Hapag-Lloyd ist es in den ersten drei Monaten etwas besser ergangen
als ein Jahr zuvor. Die Krise in der Schifffahrt ist jedoch nicht
vorbei und sorgt weiter für Verluste. "Der Wettbewerb erweist sich
erneut als äußerst herausfordernd", sagte Hapag-Lloyd-Chef Michael
Behrendt am Mittwoch in Hamburg. Vor allem in den wichtigen
Ost-West-Verkehren seien die Frachtraten seit April wieder spürbar
unter Druck. Hapag-Lloyd habe bereits in allen Fahrgebieten
Preiserhöhungen angekündigt und setze außerdem weitere
Kosteneinsparungen um. Der Reisekonzern Tui
In den ersten drei Monaten setzte die Linienreederei 1,65 Milliarden Euro um, das sind 3,1 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Bei einer fast unveränderten Transportmenge von 1,33 Millionen Containern (TEU) sei der höhere Umsatz vor allem auf leicht bessere Frachtraten zurückzuführen. Der bereinigte operative Verlust fiel mit 53 Millionen Euro nur noch gut halb so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Der Nettoverlust verringerte sich von 132 Millionen auf 94 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr will Hapag-Lloyd operativ die Gewinnzone erreichen./egi/stw/DP/fbr
ISIN DE000TUAG000
AXC0094 2013-05-15/08:41
