Frankfurt - Die russische Regierung senkte ihre BIP-Wachstumsprognosen für 2013 von 3,6% auf 2,4% im Jahresvergleich und berief sich dabei auf schlechtere Aussichten für Investitionen und Exporte, so die Experten von Franklin Templeton.Die Wirtschaft sei 2013 in den ersten drei Monaten im Jahresvergleich um 1,1% gewachsen. Im letzten Quartal 2012 seien es 2,1% gewesen. Das habe unter anderem an der hohen Ausgangsbasis des ersten Vorjahresquartals gelegen, als das Wirtschaftswachstum im Vorfeld der Präsidentenwahl von Staatsausgaben in die Höhe getrieben worden sei. Schwäche bei Exporten, Investitionen und Industrieproduktion habe die Wachstumsrate ebenfalls beeinträchtigt. Im März habe sich die Industrieproduktion im Jahresvergleich um 2,6% gesteigert, die höchste Rate seit acht Monaten - getragen von Wachstum im Bergbau und im Verarbeitenden Gewerbe. Das Finanzministerium habe seine Prognosen für das Haushaltsdefizit für 2013 von 0,8% auf 0,6% des BIP revidiert, was vor allem auf die prognostizierten höheren Ölpreise zurückzuführen gewesen sei. (Ausgabe April 2013) (17.05.2013/fc/a/m)Den vollständigen Artikel lesen ...
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