Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
217 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Jobdaten wecken Hoffnung auf noch mehr billiges Geld

Negative Vorgaben aus Asien und Europa dürften die US-Aktienmärkte zu Handelsbeginn belasten. Ausgerechnet schlechte Nachrichten vom heimischen Arbeitsmarkt könnten den Druck auf die Kurse aber etwas mildern. Der langsame Beschäftigungsaufbau dürfte die US-Notenbank nämlich dazu veranlassen, noch länger billiges Geld zur Verfügung zu stellen.

Der vorbörslich veröffentlichte Arbeitsmarktbericht des privaten Dienstleisters ADP wies für Mai einen geringeren Stellenzuwachs aus als erwartet. Der Bericht gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag. Da die US-Notenbank eine Belebung des Arbeitsmarkts zur Bedingung für ein Wiederanziehen der geldpolitischen Zügel gemacht hat, dürfte das von vielen Anlegern gefürchtete Ende der lockeren Geldpolitik doch noch etwas länger auf sich warten lassen.

Wenig überzeugend sind auch die Daten zur Produktivität außerhalb der Landwirtschaft ausgefallen. In der zweiten Veröffentlichung fiel die Produktivität zwar etwas höher aus als erwartet. Dafür wurden aber die Lohnstückkosten kräftig nach oben revidiert.

Vorbörslich zeigen sich die Futures auf die US-Aktienindizes etwas leichter. Im Laufe der Börsensitzung stehen aber noch einige Daten an, die das Ruder herumreißen könnten. Kurz nach der Startglocke weren der ISM-Index für den Dienstleistungssektor und die Auftragseingänge der Industrie veröffentlicht. Um 20.00 Uhr MESZ wird dann die US-Notenbank ihren Konjunkturbericht "Beige Book" vorlegen.

An der Wall Street müssen allerdings auch schlechte Vorgaben aus Übersee verarbeitet werden. An der Tokioter Börse sackten die Kurse ab, nachdem das Strategiepapier des japanischen Ministerpräsidenten Abe bei den Anlegern durchgefallen war. Die schlechte Stimmung erfasste auch die europäischen Börsen.

Am Devisenmarkt gibt der Dollar zu Euro und Yen nach dem ADP-Bericht kräftig nach. In der Spitze mussten für einen Euro 1,3116 Dollar gezahlt werden. Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung 1,3070 Dollar. Der Greenback wiederum notiert bei 99,63 Yen. Der Goldpreis legt leicht zu; die Feinunze steigt um 0,3 Prozent auf 1.404 Dollar. Auch Staatsanleihen sind gefragt. Die Rendite zehnjähriger Treasurys sinkt auf 2,11 Prozent.

Öl verteuert sich trotz der negativen Wirtschaftsdaten. Anleger hoffen, dass das US-Energieministerium einen Rückgang seiner Ölvorräte melden wird. Zudem hat Südkorea angekündigt, seine Abhängigkeit von Öl aus dem Nahen Osten zu verringern und unter anderem auch Öl aus den USA zu beziehen. Das Barrel WTI kostet 93,76 Dollar nach 93,31 am Dienstag.

Unternehmensnachrichten sind rar und kommen eher aus der zweiten Reihe. Aktien von Ambarella dürften gesucht sein, nachdem das Halbleiterunternehmen im ersten Geschäftsquartal überraschend gut abgeschnitten hat. Vorbörslich tendieren die Aktien 7,5 Prozent höher. Mattress Firm meldete trotz eines Umsatzrückgangs eine Gewinnsteigerung um 23 Prozent. Das gibt der Aktie des Anbieters von Bettwaren Auftrieb; sie zeigt sich um 4,5 Prozent höher. Enttäuschend fiel dagegen der Geschäftsausweis von Mitcham Industries aus. Die Aktie dürfte unter Druck geraten.

DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Mi, 7.38 Uhr  Di, 17.45 Uhr 
EUR/USD    1,3067  -0,17%        1,3089         1,3075 
EUR/JPY  130,2360   0,01%      130,2174       130,9346 
EUR/CHF    1,2373  -0,11%        1,2387         1,2396 
USD/JPY   99,6735   0,19%       99,4850       100,1360 
GBP/USD    1,5346   0,08%        1,5333         1,5314 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 05, 2013 08:56 ET (12:56 GMT)

Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.

© 2013 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.