Die Stimmung in der deutschen Stahlbranche hat sich im Mai weiter verschlechtert. Die Rohstahl-Produktion sackte hierzulande im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf 3,65 Millionen Tonnen ab, wie die Wirtschaftsvereinigung stahl am Montag in Düsseldorf mitteilte. Seit Jahresbeginn liegt sie mit gut 18 Millionen Tonnen 0,6 Prozent unter dem Wert der ersten fünf Monaten von 2012.
Die Hütten waren zu knapp 85 Prozent ausgelastet. Damit liegt Deutschland noch deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 71 Prozent. Der Verband befürchtet weiteren Druck. Das Umfeld für die Stahlindustrie sei aufgrund der Rezession in weiten Teilen Europas und dem hohen Preisdruck "außerordentlich" schwierig, hieß es.
Damit steht hinter der Jahresprognose des Branchenverbandes
weiter ein großes Fragezeichen. Noch bestätigt die
Wirtschaftsvereinigung, hinter der Unternehmen wie ThyssenKrupp
ISIN DE0007500001 DE0006202005 LU0323134006
AXC0075 2013-06-10/11:22
