Die expansive Geldpolitik in den USA soll zurückgefahren oder komplett beendet werden - dies zeichnet sich in den letzten Tagen und Wochen ab. Ob damit Unsicherheiten am Rentenmarkt abgebaut werden, das besprechen wir mit Michael Rottmann von der UniCredit. Außerdem blicken wir auf die allgemeine Lage am Anleihenmarkt.
Rottmann glaubt nicht, dass die FED ihre Geldpolitik kurzfristig ändern werde: "Frühestens im September wird hier etwas kommen. Aber die Notenbank könnte schon eher etwas dazu bekannt geben. Dann würden die Renditen ein Stück runter kommen". Der Experte erklärt die Folgen eines schnellen Ausstiegs aus der lockeren Geldpolitik im Hinblick auf die Geldwertstabilität: "Aufgrund der Stabilität sollte an dem Programm nichts verändet werden. Aber zurückfahren wäre sinnvoller als abruptes Ende, da dann die Volatilität von risikoreichen Asset-Klassen deutlich nach oben gehen würde". Mehr zum Anleihenmarkt und ob Rottmann ein Eingreifen des Verfassungsgerichts in die EZB-Politik für möglich hält, erfahren Sie im Video.
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