Im AKTIONÄR Chart Check nimmt DAF-Moderatorin Karolin Oltersdorf mit Martin Weiss, Stellvertretender Chefredakteur von DER AKTIONÄR, den DAX unter die Lupe. Der Leitindex konnte sich am gestrigen Handelstag wieder etwas aufrappeln. Außerdem wird über die Aktien von Aixtron, Allianz, Drillisch, E.ON, Hannover Rück, Nokia und Samsung diskutiert.
Weiss zum DAX: "Wir sind schon wieder über der 8.200er Marke. Sicherlich ist momentan etwas Nervosität im Markt vorhanden, jetzt sehen wir eine kleine Konsolidierung. Unserer Meinung nach ist das nichts anderes als eine Bullenflagge. Das passiert nun mal nach starken Kursanstiegen, der Markt braucht eine Verschnaufpause."
Nun der Blick auf die Aktienseite. Zum Einstieg zieht der Experte die Aktie von Aixtron heran: "Die Aktie ist seit 2011 in der Bodenbildungsphase. Sie ist seitdem deutlich gestiegen, die Anleger müssen nicht allzu sorgenvoll in die Zukunft schauen. Wir haben einen Aufwärtstrend, der völlig intakt ist und wir haben den Widerstand bei 12,35 Euro, der durchschritten wurde. Wir glauben, dass Aixtron das letzte Hoch bei 14 Euro ins Visier nehmen könnte. Und wenn dieser Punkt überschritten wird, dann wäre die Bodenbildung abgeschlossen und man könnte wieder in andere Kursregionen schauen."
Bei Aktie Nummer Zwei handelt es sich um die Allianz, die von den Folgen der Flutkatastrophe betroffen ist. Weiss merkt an, dass viele Anleger verunsichert waren, weil man nicht abschätzen konnte, wie groß der Schaden ausfallen wird. Laut Weiss sei eine Schadensersatzleistung von 350 bis 400 Millionen Euro nicht schlimm für die Allianz, weil man einen Jahresnettogewinn von sechs Milliarden Euro für 2013 erwartet. Die Allianz-Aktie habe einen wunderschönen Aufwärtstrend und wenn das letzte Hoch bei 120 Euro überschritten wird, könne es wieder kräftig nach oben gehen. Dies sei ein interessanter Zeitpunkt, um bei der Allianz noch einmal nachzulegen.
Als nächstes schaut sich der Experte die Aktie von Drillisch an, die in den kommenden Monaten wieder das Kursniveau erreichen dürfte, das vor der Hauptversammlung des Unternehmens gegolten hat. Weiss ist zuversichtlich, dass die Aktie wieder in eine positive Richtung drehen kann.
Nun rückt mit E.ON ein Versorger ins Blickfeld, Weiss zur Lage der Aktie: "Es gibt zwei Szenarien. Trader könnten darauf setzen, dass die Aktie ab dem Niveau von 12,50 Euro wieder nach oben dreht und dass es dann kurzfristig erst einmal zu Gewinnen kommt. Allerdings denken wir, dass es mittelfristig noch einmal zu einem härteren Test dieser Marke kommen könnte. Und wenn die gebrochen wird, dann wäre der Weg nach unten frei. Es ist sehr spannend, aber man muss auch sehr vorsichtig sein, die Aktie ist nichts für Leute mit schwachen Nerven."
Bei Aktie Nummer Fünf handelt es sich mit der Hannover Rück erneut um einen Versicherer. Weiss hierzu: "Seit dem letzten Jahr hat sich die Aktie super entwickelt. Die Hochwasserkatastrophe hat für Gewinnmitnahmen gesorgt. Dann ist die Aktie unter den Aufwärtstrend gefallen, das war ein erstes Warnsignal. Auch hier bahnt sich eine Entscheidung an. Wenn die Unterstützung nicht erobert werden kann, dann dürfte es kurz- bis mittelfristig nach unten gehen."
Im Fall von Nokia gab es in letzter Zeit vermehrt Übernahmegerüchte, das hat sich auf den Aktienkurs ausgewirkt. Weiss erwähnt, dass es vergangenen Freitag satte sieben Prozent nach oben ging. Wenn ein Investor wie Microsoft wirklich Interesse haben sollte, dann dürfte das der Aktie laut Weiss ordentliche Impulse verleihen. Er sagt, dass es dynamisch in Richtung der Marke von 3,60 Euro gehen könnte, wenn die Marke von 3,04 Euro geknackt wird.
Zum Abschluss der Blick auf Samsung. Hier waren viele Marktteilnehmer vom Verkaufsstart des neuen Modells Galaxy S4 enttäuscht. Weiss analysiert die Lage: "Das hat mit der Erwartungshaltung zu tun, das ist auch schon Apple widerfahren. Es handelte sich um super Verkäufe bei Samsung, sie waren aber nicht so stark, dass alle in kollektiven Jubel verfallen wären. Das hat der Aktie dann hart zugesetzt. Wir sind bei Samsung weiterhin langfristig positiv und sind der Meinung, dass hier spätestens im Bereich von 272 Euro ein Boden gefunden werden sollte. Spätestens dann sollte man einsteigen."
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Nun der Blick auf die Aktienseite. Zum Einstieg zieht der Experte die Aktie von Aixtron heran: "Die Aktie ist seit 2011 in der Bodenbildungsphase. Sie ist seitdem deutlich gestiegen, die Anleger müssen nicht allzu sorgenvoll in die Zukunft schauen. Wir haben einen Aufwärtstrend, der völlig intakt ist und wir haben den Widerstand bei 12,35 Euro, der durchschritten wurde. Wir glauben, dass Aixtron das letzte Hoch bei 14 Euro ins Visier nehmen könnte. Und wenn dieser Punkt überschritten wird, dann wäre die Bodenbildung abgeschlossen und man könnte wieder in andere Kursregionen schauen."
Bei Aktie Nummer Zwei handelt es sich um die Allianz, die von den Folgen der Flutkatastrophe betroffen ist. Weiss merkt an, dass viele Anleger verunsichert waren, weil man nicht abschätzen konnte, wie groß der Schaden ausfallen wird. Laut Weiss sei eine Schadensersatzleistung von 350 bis 400 Millionen Euro nicht schlimm für die Allianz, weil man einen Jahresnettogewinn von sechs Milliarden Euro für 2013 erwartet. Die Allianz-Aktie habe einen wunderschönen Aufwärtstrend und wenn das letzte Hoch bei 120 Euro überschritten wird, könne es wieder kräftig nach oben gehen. Dies sei ein interessanter Zeitpunkt, um bei der Allianz noch einmal nachzulegen.
Als nächstes schaut sich der Experte die Aktie von Drillisch an, die in den kommenden Monaten wieder das Kursniveau erreichen dürfte, das vor der Hauptversammlung des Unternehmens gegolten hat. Weiss ist zuversichtlich, dass die Aktie wieder in eine positive Richtung drehen kann.
Nun rückt mit E.ON ein Versorger ins Blickfeld, Weiss zur Lage der Aktie: "Es gibt zwei Szenarien. Trader könnten darauf setzen, dass die Aktie ab dem Niveau von 12,50 Euro wieder nach oben dreht und dass es dann kurzfristig erst einmal zu Gewinnen kommt. Allerdings denken wir, dass es mittelfristig noch einmal zu einem härteren Test dieser Marke kommen könnte. Und wenn die gebrochen wird, dann wäre der Weg nach unten frei. Es ist sehr spannend, aber man muss auch sehr vorsichtig sein, die Aktie ist nichts für Leute mit schwachen Nerven."
Bei Aktie Nummer Fünf handelt es sich mit der Hannover Rück erneut um einen Versicherer. Weiss hierzu: "Seit dem letzten Jahr hat sich die Aktie super entwickelt. Die Hochwasserkatastrophe hat für Gewinnmitnahmen gesorgt. Dann ist die Aktie unter den Aufwärtstrend gefallen, das war ein erstes Warnsignal. Auch hier bahnt sich eine Entscheidung an. Wenn die Unterstützung nicht erobert werden kann, dann dürfte es kurz- bis mittelfristig nach unten gehen."
Im Fall von Nokia gab es in letzter Zeit vermehrt Übernahmegerüchte, das hat sich auf den Aktienkurs ausgewirkt. Weiss erwähnt, dass es vergangenen Freitag satte sieben Prozent nach oben ging. Wenn ein Investor wie Microsoft wirklich Interesse haben sollte, dann dürfte das der Aktie laut Weiss ordentliche Impulse verleihen. Er sagt, dass es dynamisch in Richtung der Marke von 3,60 Euro gehen könnte, wenn die Marke von 3,04 Euro geknackt wird.
Zum Abschluss der Blick auf Samsung. Hier waren viele Marktteilnehmer vom Verkaufsstart des neuen Modells Galaxy S4 enttäuscht. Weiss analysiert die Lage: "Das hat mit der Erwartungshaltung zu tun, das ist auch schon Apple widerfahren. Es handelte sich um super Verkäufe bei Samsung, sie waren aber nicht so stark, dass alle in kollektiven Jubel verfallen wären. Das hat der Aktie dann hart zugesetzt. Wir sind bei Samsung weiterhin langfristig positiv und sind der Meinung, dass hier spätestens im Bereich von 272 Euro ein Boden gefunden werden sollte. Spätestens dann sollte man einsteigen."
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