Von Jason Douglas
LONDON--Bei den britischen Banken klaffte zum Jahresende 2012 eine Kapitallücke von 27,1 Milliarden britischen Pfund. Das sind umgerechnet rund 31,57 Milliarden Euro. Die britische Finanzaufsicht Prudential Regulation Authority sagte, die Banken hätten schon Pläne in Arbeit, wie eine Lücke von 13,7 Milliarden Pfund geschlossen werden soll. Die restlichen 13,4 Milliarden Pfund müssten noch aufgetrieben werden. Das bedeutet, dass weitere Vermögenswerte verkauft oder die Restrukturierung verschärft werden müsste.
Die zur Bank of England (BoE) gehörende britische Finanzaufsicht Prudential Regulation Authority veröffentlicht gerade den neuen Prüfbericht zur Gesundheit von acht britischen Banken. Die Behörde hatte im März damit begonnen, die Banken einzeln zu bewerten, um sicher zu gehen, dass sie auch einer schwachen Konjunktur und weiteren Krisen in der Eurozone standhalten können.
Von den noch fehlenden 13,4 Milliarden Pfund entfielen auf Barclays 1,7 Milliarden, auf Lloyds Banking Group 7 Milliarden und auf die Royal Bank of Scotland Group 3,2 Milliarden Pfund. Die britischen Töchter der Banco Santander SA, HSBC Holdings, Standard Chartered und Nationwide Building Society könnten ihre Kapitallücke durch die bestehenden Pläne zur Kapitalgewinnung schließen.
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June 20, 2013 02:56 ET (06:56 GMT)
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