Die zahlreichen Skandale, massive Aktionärskritik und der Druck von staatlichen Regulatoren haben Spuren auf den Gehaltszetteln von Top-Bankern hinterlassen. Im Schnitt verdienten die Vorstandschefs der 15 größten Banken in Europa und den USA im vergangenen Jahren 11,5 Millionen US-Dollar - zehn Prozent weniger als 2011, wie aus einer von der "Financial Times" (Montag) beauftragten Studie hervorgeht. Dabei legten die Aktienkurse der Banken im vergangenen Jahr überdurchschnittlich zu.
An der Spitze löste John Stumpf von der US-Bank Wells Fargo
der Deutschen Bank
Stumpf steigerte sein Einkommen 2012 um 7,8 Prozent auf 19,3 Millionen Dollar. Er hat Wells Fargo zu einem Gewinner der Finanzkrise gemacht und den vierten Rekordgewinn in Folge eingefahren. Dagegen bekam JPMorgan-Mann Dimon die Folgen einer milliardenschweren Fehlspekulation einer Londoner Sparte zu spüren. Sein Einkommen sank um 19 Prozent auf 18,7 Millionen Dollar.
Goldman Sachs-Chef
ISIN US46625H1005 US38141G1040 US9497461015
AXC0097 2013-06-24/12:07
