Der Autobauer Daimler hat seine vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal nun bestätigt. Dank des Verkaufs der EADS-Anteile konnte ein Gewinn von 2,8 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. Der Konzernumsatz liegt bei knapp 30 Milliarden Euro. Über das Zahlenwerk sprechen wir mit Tim Schuldt von Equinet.
Die endgültigen Zahlen waren für den Experten keine Überraschungen: "Es stand im wesentlichen ja schon alles fest. Der Free-Cash-Flow war im zweiten Quartal auch ganz positiv, soll im zweiten Halbjahr aber schwächer sein". Er glaubt, dass der Tiefpunkt auf dem westeuropäischen Markt für den Autobauer nun durchschritten sei. Die Chancen auf Absatzsteigerung noch in 2013 stuft er als relativ gut ein: "2014 soll es noch besser werden, da man über ein junges Produktportfolio verfügt". Die Aktie ist derzeit aufgrund von Gewinnmitnahmen unter Druck: "Der Free-Cash-Flow-Ausblick ist ein bisschen vorsichtig ausgefallen, daher kann es nun zu weiteren Gewinnmitnahmen kommen. Aber der Konzern ist auf einem guten Weg seine Problem zu lösen. Der Anleger sollte ein bisschen Geduld haben", so Schuldt.
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