Die Deutsche Bank
Huarong ist eine von vier staatlichen Bad Banks, die die Regierung 1998 gründete, um den Großbanken des Landes faule Kredite in Höhe von 1,4 Billionen Yuan (171 Mrd Euro) abzunehmen. Nach einem schwierigen Start gelang es ihnen zunehmend, die alten Kredite in ertragreiche Beteiligungen umzuwandeln und hohe Renditen zu erzielen.
Im vergangenen Jahr verkaufte China bereits einen strategischen
Anteil an einer anderen Bad Bank namens Cinda. Die veräußerten
Anteile gingen unter anderem an die Schweizer UBS
Mit solchen Schritten bereitet sich China auf ein Ende des gewaltigen Kreditbooms vor. Die zunehmende Beteiligung privater Investoren an den Bad Banks gilt als Zeichen dafür, dass der Staat die damit einhergehenden Probleme wie etwa ausfallende Kredite nicht mehr allein schultern möchte. Mit dem frischen Geld privater Investoren könnten die Bad Banks neue Problemkredite übernehmen. Zwischen 2008 und 2013 haben chinesische Banken nach Schätzungen der Ratingagentur Fitch ihre Kreditvolumen um 14 Billionen Yuan (1,7 Billionen Euro) gesteigert. In den vergangenen sieben Quartalen wuchsen die Kreditausfälle jeweils an./enl/mmb/fbr
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AXC0029 2013-08-16/08:56
