Der Elektronikkonzern Philips hat zwar seine Ziele für 2013 bekräftigt und für die kommenden Jahre eine höhere Rendite in Aussicht gestellt. Analysten hatten allerdings damit gerechnet, dass sich die Niederländer anlässlich ihres Investorentages in London bei der Prognose für die EBITA-Marge noch einen Tick mehr zutrauen. Der Aktienkurs fällt deshalb.
Für 2013 kündigte Philips-Chef Frans van Houten unverändert eine bereinigte Umsatzerhöhung um 4 bis 6 Prozent an. Die EBITA-Marge soll wie bislang angekündigt 10 bis 12 Prozent erreichen. Für den Zeitraum 2014 bis 2016 sieht Philips die Marge auf 11 bis 12 Prozent steigen bei einem bereinigten Umsatzplus von 4 bis 6 Prozent. Analysten hatten das Margenziel bei bis zu 13 Prozent gesehen.
Im zweiten Quartal erreichten die Niederländer eine Rendite von 10,7 Prozent nach 6,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die deutliche Verbesserung hat der Konzern niedrigeren Kosten und geringeren Belastungen aus Restrukturierungsmaßnahmen und Unternehmenszukäufen zu verdanken. Über die Entwicklung im dritten Quartal berichtet Philips am 21. Oktober.
Van Houten führt Philips seit gut zwei Jahren und hat sich ganz darauf konzentriert, den Konzern zu verschlanken und kräftig auf die Kostenbremse zu treten. Allerdings warnte van Houten in London, dass nach wie vor ökonomischen Unsicherheiten bestehen.
Zudem kündigte der Manager an, im Oktober ein neues Aktienrückkaufprogramm auf den Weg zu bringen. Dieses soll zwei bis drei Jahre laufen und ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro umfassen.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/cbr/sha/jhe
(END) Dow Jones Newswires
September 17, 2013 03:32 ET (07:32 GMT)
Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.
