Patrik Nilsson wird ab sofort die Geschäfte von Reebok und Adidas in Nordamerika leiten. Der bisherige Reebock-Nordamerika-Chef Uli Becker hat überraschend gekündigt. Nilsson war bislang nur für Adidas verantwortlich. Über die Gründe des Strategiewechsels sprechen wir mit Steffen Eidam vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR.
"Das US-Geschäft hat erhebliche Defizite, die Entwicklung ist nicht zufriedenstellend", erklärt Eidam die Personal-Veränderungen bei Adidas und Reebok. Nun würden sich Synergie-Effekte ergeben, die das Geschäft besser laufen lassen. Doch Eidam sieht dies nicht als letzte Chance für Reebok, sondern für eine Stärkung des Heimatgeschäfts: "Auf dem Heimmarkt ist der Konkurrent Nike sehr stark. Insgesamt hat Reebok seine Trendwende mit einer neuen Ausrichtung bereits eingeläutet". Für die Aktie von Adidas zeigt sich der Experte zuversichtlich: "Ich traue dem Papier noch einiges zu. Die grundsätzlichen Voraussetzungen sind mittel- bis langfrisitg hervorragend".
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