Die US-Industrie bleibt trotz des Haushaltschaos in Washington unverdrossen auf Wachstumskurs. Der vom ISM-Institute erstellte Index der Einkaufsmanager (PMI) konnte im Oktober um 0,2 Punkte auf 56,4 Zähler zulegen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten hingegen einen Rückgang auf 55,0 vorhergesagt, nachdem der PMI im September bei 56,2 Halt gemacht hatte.
Werte über 50 Punkte zeigen das Wachstum eines Sektors an. Die US-Industrie liegt nun bereits seit Juni über dieser Schwelle. "Die Antworten aus der Gruppe sind hinsichtlich des Geschäftsklima im Allgemeinen positiv", schreiben die Konjunkturforscher.
Der Einkaufsmanagerindex ist ein viel beachtetes Konjunkturbarometer für die gesamtwirtschaftliche Lage. Für den Index werden Manager, die für ihre Unternehmen im Einkauf tätig sind, zur aktuellen Geschäftslage ihrer Betriebe befragt. Dabei werden wichtige Kenngrößen wie Auftragslage, Produktion, Exportaufträge, Beschäftigung und Einkaufspreise erhoben.
Bei den Komponenten des ISM-Index hielten sich auf und ab die Waage. Das Maß für den Auftragseingang kletterte auf 60,6 von 60,5 im September. Die Produktion kam hingegen von hohen 62,6 auf 60,8 Zähler herunter. Die Beschäftigungskomponente büßte 2,2 Punkte ein und landete bei 53,2. Die Lieferfristen verbesserten sich auf 54,7 Zähler und zuvor 52,6. Der Index für die Lagerbestände gewann 2,5 Punkte auf einen Stand von 52,5. Der Subindex der Preise fiel um 1,0 auf 55,5 Punkte.
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November 01, 2013 10:30 ET (14:30 GMT)
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