Zwischenbericht gemäß § 87 Abs. 6 BörseG
Wien (pta005/13.11.2013/08:00) - Umsatz- und Ergebnissteigerungen in Q3 bei
anhaltend schwachem Marktumfeld
- Q3/2013: Umsatz: 773,4 Mio. Euro (+2 %) | Operatives EBITDA: 104,2 Mio. Euro
(+4 %)
- 1-9/2013: Umsatz: 2.034 Mio. Euro (+17 %) | Operatives EBITDA: 211 Mio. Euro
(+4 %)
- Kosteneinsparungen planmäßig 14 Mio. Euro in den ersten neun Monaten
- Bestätigung des ambitionierten Zieles von 260 Mio. Euro operativem EBITDA im
Gesamtjahr 2013
Die Wienerberger AG legte heute die Zahlen für das dritte Quartal 2013 vor. Die
Unternehmensgruppe konnte den Umsatz von Juli bis September um 2 % auf 773,4
Mio. Euro und das operative EBITDA um 4 % auf 104,2 Mio. Euro gegenüber der
Vergleichsperiode des Vorjahres verbessern. Hauptverantwortlich für diese
positive Entwicklung waren Ergebnisverbesserungen im westeuropäischen und
amerikanischen Ziegelgeschäft sowie im osteuropäischen Rohrgeschäft. Planmäßig
brachten auch die 2012 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen im dritten
Quartal weitere 4 Mio. Euro an Kosteneinsparungen.
Positive Entwicklung aller Wienerberger Divisionen im dritten Quartal trotz
herausfordernder Märkte
Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, zeigt sich mit den
Ergebnissen zufrieden: "Es ist uns in einem sehr schwierigen Marktumfeld - in
einigen unserer wichtigsten Märkte wird heuer weniger gebaut als im Krisenjahr
2009 - gelungen, im dritten Quartal die Ergebnisse zu verbessern. In der
Division Ziegel konnten wir in diesem Zeitraum die Absätze in allen
Produktgruppen steigern. In Westeuropa brachten Kosteneinsparungen und
Preiserhöhungen im Rahmen der Kosteninflation Umsatz- und Ergebnissteigerungen.
In Osteuropa konnten wir Kostenvorteile durch proaktive Preispolitik zur
Gewinnung von Marktanteilen nutzen. Auch in der Division Rohre & Pflaster haben
wir Zuwächse erwirtschaftet. Pipelife, unser Experte für Kunststoffrohre,
punktete im internationalen Projektgeschäft für Industrie- und Spezialrohre.
Damit wurden Absatzrückgänge in den westeuropäischen Kernmärkten nahezu
ausgeglichen. Eine Trendumkehr in den besonders schwierigen Märkten Griechenland
und Bulgarien brachte leicht bessere Ergebnisse in Osteuropa. Im Bereich der
keramischen Rohre profitierte unsere Tochterfirma Steinzeug-Keramo vom
Exportgeschäft in den mittleren Osten und konnte so die Absätze im dritten
Quartal leicht steigern. Am stärksten war Semmelrock, Spezialist für
Flächenbefestigungen aus Beton, vom schwachen Marktumfeld in Osteuropa
betroffen. Hier mussten wir teilweise Absatzrückgänge im zweistelligen Bereich
hinnehmen. Umso erfreulicher ist es, dass es Semmelrock aufgrund der umgesetzten
Kosteneinsparungen dennoch gelungen ist, auch im dritten Quartal die Ergebnisse
und somit die Margen zu steigern. Der US-amerikanische Wohnbau entwickelte sich
weiterhin positiv. Davon profitierte die Division Nordamerika mit zweistelligen
Mengenzuwächsen bei Ziegeln. Regionaler Preisdruck in einzelnen lokalen Märkten
führte zu leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegenden Durchschnittspreisen.
Diese konnten wir jedoch durch konsequentes Kostenmanagement kompensieren. Unser
kanadisches Geschäft hatte in einem sich abschwächenden Markt Mengenrückgänge zu
verzeichnen."
In Zahlen bedeutet das für die Geschäftsbereiche der Wienerberger AG für das
dritte Quartal 2013 einen Umsatzanstieg von 2 % auf 412,9 Mio. Euro in der
Division Ziegel Europa sowie ein um 3 % höheres operatives EBITDA von 67,8 Mio.
Euro. In der Division Rohre & Pflaster verbesserte sich der Umsatz um 3 % auf
296,8 Mio. Euro und das operative EBITDA um 2 % auf 34,5 Mio. Euro. Die Division
Nordamerika erwirtschaftete im dritten Quartal einen um 1 % höheren Umsatz von
62,3 Mio. Euro und ein um 3 % höheres operatives EBITDA von 5,2 Mio. Euro.
Geschäftsentwicklung der Gruppe von Jänner bis September 2013
In den ersten neun Monaten stiegen der Konzernumsatz um 17 % auf rund 2 Mrd.
Euro und das operative Konzern-EBITDA um 4 % auf rund 211 Mio. Euro. Die
Erstkonsolidierung von Pipelife hat dabei 348 Mio. Euro zum Umsatz und 31 Mio.
Euro zum operativen EBITDA beigetragen. Das Restrukturierungsprogramm der
Wienerberger AG, welches vor allem die Bereiche Ziegel und Betonsteinpflaster
betrifft, wird planmäßig umgesetzt und brachte in den ersten neun Monaten rund
14 Mio. Euro an Kosteneinsparungen. Insgesamt war der Geschäftsverlauf aller
Divisionen des Konzerns in den ersten neun Monaten neben ungewöhnlich widrigen
Witterungsverhältnissen sehr stark durch ein anhaltend schwieriges Marktumfeld
geprägt.
Widrige Witterungsverhältnisse und schwieriges Marktumfeld prägen
Geschäftsverlauf
In der Division Ziegel zeigte sich nach dem witterungsbedingt schwierigen Start
ins Geschäftsjahr 2013 im dritten Quartal eine Stabilisierung der Nachfrage im
Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz und Ergebnisentfall des ersten Halbjahres
konnte jedoch nicht durch die positive Entwicklung im dritten Quartal 2013
kompensiert werden. Die Division Ziegel musste daher in den ersten neun Monaten
2013 einen Umsatzrückgang von 5 % auf 1.065,4 Mio. Euro und ein um 15 %
niedrigeres operatives EBITDA von 131,5 Mio. Euro hinnehmen. Die Division Rohre
& Pflaster Europa erwirtschaftete in den ersten neun Monaten einen Umsatzanstieg
von 65 % auf 792,6 Mio. Euro und eine Verbesserung des operativen EBITDA um 58 %
auf 80,7 Mio. Euro. Dieser deutliche Ergebnisanstieg ist vorrangig auf die
erstmalige Einbeziehung von Pipelife, unserem Spezialisten für Kunststoffrohre,
zurückzuführen. Insgesamt entwickelte sich das operative Ergebnis der Pipelife
stabil. Im keramischen Rohrgeschäft lag der Absatz in den ersten neun Monaten
nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Semmelrock hingegen profitierte
bei rückläufigen Absätzen in den Monaten Jänner bis September von den im letzten
Jahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Der Umsatz der Division
Nordamerika stieg um 21 % auf 171,2 Mio. Euro. Das operative EBITDA verbesserte
sich deutlich um 71 % auf 9,6 Mio. Euro. Die Erholung des amerikanischen
Wohnbaumarktes setzte sich weiter fort, und der Neubau von Ein- und
Zweifamilienhäusern zeigte in unseren Regionen in den ersten neun Monaten
moderate Steigungsraten. Insgesamt wurden in den Monaten Jänner bis September im
Vergleich zum Vorjahr um 9 % mehr Vormauerziegel abgesetzt . Auf Grund des
anhaltenden Preisdrucks lagen die Durchschnittspreise bei Ziegeln leicht unter
den Vergleichswerten des Vorjahres. Durch konsequentes Kostenmanagement konnten
jedoch die Margen im Bereich Ziegel verbessert werden. In Kanada konnten wir uns
in einem schwierigen Marktumfeld behaupten und bei rückläufigen Ergebnissen die
Margen stabil halten. Im nordamerikanischen Kunststoffrohrgeschäft ging das
operative Ergebnis von einer herausfordernden Vergleichsbasis nur moderat
zurück.
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Aufgrund von Einmaleffekten in den ersten neun Monaten 2012 und etwas höheren
Finanzierungskosten verschlechterte sich das Konzernergebnis vor Steuern von
57,3 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2012 auf 6,4 Mio. Euro in der
Berichtsperiode. Nach Abzug der Steuern errechnet sich ein Verlust für die
Gruppe von -5,6 Mio. Euro (Gewinn im Vorjahr: 46,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis
je Aktie (nach Berücksichtigung des Hybridkupons) von -0,25 Euro (Vorjahr: 0,20
Euro). Heimo Scheuch erläutert dazu: "Letztes Jahr erhöhten positive
Einmaleffekte im Zuge der Pipelife-Übernahme das Ergebnis nach Steuern um rund
42 Mio. Euro, die in diesem Jahr wegfallen und die daher entsprechend den
Vergleich verzerren." Die Gesamtinvestitionen betrugen 64,2 Mio. Euro. Diese
wurden fast ausschließlich für Normalinvestitionen, das bedeutet Instandhaltung
und technologische Weiterentwicklung von Produktionsprozessen, aufgewandt. Damit
liegen die Investitionen deutlich unter der Vergleichsperiode des Vorjahres, die
den Kaufpreis für die Pipelife-Übernahme enthielt. Die Nettoverschuldung, welche
sich zum 31.6.2013 auf rund 800 Mio. Euro belief, konnte im dritten Quartal
erwartungsgemäß deutlich gesenkt werden und lag zum 30.9.2013 bei rund 662,6
Mio. Euro. "Gleichzeitig verfügen wir mit rund 400 Mio. Euro an Cash über starke
Liquiditätsreserven im Konzern. Diese stehen uns für die Finanzierung des
laufenden Geschäfts sowie für die Tilgung der im Juli 2014 fälligen Anleihe von
250 Mio. Euro zur Verfügung", unterstreicht Heimo Scheuch die starke
Kapitalstruktur der Gruppe.
Ausblick und Strategie
Der Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten war durch eine sehr schwache
Wohn-bautätigkeit in Europa geprägt. Und bis Jahresende ist eine Fortsetzung
dieses Trends zu erwarten. Diese Entwicklung schafft ein Spannungsfeld in
Europa, denn leistbarer Wohnraum wird dringend benötigt. Wienerberger setzt sich
daher weiterhin intensiv für staatliche Impulse im Wohnbau ein. Heimo Scheuch
betont: "Der Wohnbau ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Wachstumstreiber.
Zudem gehört der Sektor zu den größten Arbeitgebern in den Regionen. Das Thema
"Leistbares Wohnen" wird in Europa immer dringlicher. Viele Länder haben das
bereits erkannt. Ich bin zuversichtlich, dass die politischen Entscheider die
erforderlichen Schritte setzen und dem Wohnbau damit die richtigen Impulse geben
werden."
EBITDA-Ziel von 260 Mio. Euro für Gesamtjahr bestätigt
Trotz des schwierigen Umfelds bestätigt Heimo Scheuch das Ziel, im Gesamtjahr
2013 ein operatives EBITDA von 260 Mio. Euro zu erwirtschaften: "Mir ist (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresNovember 13, 2013 02:00 ET (07:00 GMT)
Wien (pta005/13.11.2013/08:00) - Umsatz- und Ergebnissteigerungen in Q3 bei
anhaltend schwachem Marktumfeld
- Q3/2013: Umsatz: 773,4 Mio. Euro (+2 %) | Operatives EBITDA: 104,2 Mio. Euro
(+4 %)
- 1-9/2013: Umsatz: 2.034 Mio. Euro (+17 %) | Operatives EBITDA: 211 Mio. Euro
(+4 %)
- Kosteneinsparungen planmäßig 14 Mio. Euro in den ersten neun Monaten
- Bestätigung des ambitionierten Zieles von 260 Mio. Euro operativem EBITDA im
Gesamtjahr 2013
Die Wienerberger AG legte heute die Zahlen für das dritte Quartal 2013 vor. Die
Unternehmensgruppe konnte den Umsatz von Juli bis September um 2 % auf 773,4
Mio. Euro und das operative EBITDA um 4 % auf 104,2 Mio. Euro gegenüber der
Vergleichsperiode des Vorjahres verbessern. Hauptverantwortlich für diese
positive Entwicklung waren Ergebnisverbesserungen im westeuropäischen und
amerikanischen Ziegelgeschäft sowie im osteuropäischen Rohrgeschäft. Planmäßig
brachten auch die 2012 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen im dritten
Quartal weitere 4 Mio. Euro an Kosteneinsparungen.
Positive Entwicklung aller Wienerberger Divisionen im dritten Quartal trotz
herausfordernder Märkte
Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, zeigt sich mit den
Ergebnissen zufrieden: "Es ist uns in einem sehr schwierigen Marktumfeld - in
einigen unserer wichtigsten Märkte wird heuer weniger gebaut als im Krisenjahr
2009 - gelungen, im dritten Quartal die Ergebnisse zu verbessern. In der
Division Ziegel konnten wir in diesem Zeitraum die Absätze in allen
Produktgruppen steigern. In Westeuropa brachten Kosteneinsparungen und
Preiserhöhungen im Rahmen der Kosteninflation Umsatz- und Ergebnissteigerungen.
In Osteuropa konnten wir Kostenvorteile durch proaktive Preispolitik zur
Gewinnung von Marktanteilen nutzen. Auch in der Division Rohre & Pflaster haben
wir Zuwächse erwirtschaftet. Pipelife, unser Experte für Kunststoffrohre,
punktete im internationalen Projektgeschäft für Industrie- und Spezialrohre.
Damit wurden Absatzrückgänge in den westeuropäischen Kernmärkten nahezu
ausgeglichen. Eine Trendumkehr in den besonders schwierigen Märkten Griechenland
und Bulgarien brachte leicht bessere Ergebnisse in Osteuropa. Im Bereich der
keramischen Rohre profitierte unsere Tochterfirma Steinzeug-Keramo vom
Exportgeschäft in den mittleren Osten und konnte so die Absätze im dritten
Quartal leicht steigern. Am stärksten war Semmelrock, Spezialist für
Flächenbefestigungen aus Beton, vom schwachen Marktumfeld in Osteuropa
betroffen. Hier mussten wir teilweise Absatzrückgänge im zweistelligen Bereich
hinnehmen. Umso erfreulicher ist es, dass es Semmelrock aufgrund der umgesetzten
Kosteneinsparungen dennoch gelungen ist, auch im dritten Quartal die Ergebnisse
und somit die Margen zu steigern. Der US-amerikanische Wohnbau entwickelte sich
weiterhin positiv. Davon profitierte die Division Nordamerika mit zweistelligen
Mengenzuwächsen bei Ziegeln. Regionaler Preisdruck in einzelnen lokalen Märkten
führte zu leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegenden Durchschnittspreisen.
Diese konnten wir jedoch durch konsequentes Kostenmanagement kompensieren. Unser
kanadisches Geschäft hatte in einem sich abschwächenden Markt Mengenrückgänge zu
verzeichnen."
In Zahlen bedeutet das für die Geschäftsbereiche der Wienerberger AG für das
dritte Quartal 2013 einen Umsatzanstieg von 2 % auf 412,9 Mio. Euro in der
Division Ziegel Europa sowie ein um 3 % höheres operatives EBITDA von 67,8 Mio.
Euro. In der Division Rohre & Pflaster verbesserte sich der Umsatz um 3 % auf
296,8 Mio. Euro und das operative EBITDA um 2 % auf 34,5 Mio. Euro. Die Division
Nordamerika erwirtschaftete im dritten Quartal einen um 1 % höheren Umsatz von
62,3 Mio. Euro und ein um 3 % höheres operatives EBITDA von 5,2 Mio. Euro.
Geschäftsentwicklung der Gruppe von Jänner bis September 2013
In den ersten neun Monaten stiegen der Konzernumsatz um 17 % auf rund 2 Mrd.
Euro und das operative Konzern-EBITDA um 4 % auf rund 211 Mio. Euro. Die
Erstkonsolidierung von Pipelife hat dabei 348 Mio. Euro zum Umsatz und 31 Mio.
Euro zum operativen EBITDA beigetragen. Das Restrukturierungsprogramm der
Wienerberger AG, welches vor allem die Bereiche Ziegel und Betonsteinpflaster
betrifft, wird planmäßig umgesetzt und brachte in den ersten neun Monaten rund
14 Mio. Euro an Kosteneinsparungen. Insgesamt war der Geschäftsverlauf aller
Divisionen des Konzerns in den ersten neun Monaten neben ungewöhnlich widrigen
Witterungsverhältnissen sehr stark durch ein anhaltend schwieriges Marktumfeld
geprägt.
Widrige Witterungsverhältnisse und schwieriges Marktumfeld prägen
Geschäftsverlauf
In der Division Ziegel zeigte sich nach dem witterungsbedingt schwierigen Start
ins Geschäftsjahr 2013 im dritten Quartal eine Stabilisierung der Nachfrage im
Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz und Ergebnisentfall des ersten Halbjahres
konnte jedoch nicht durch die positive Entwicklung im dritten Quartal 2013
kompensiert werden. Die Division Ziegel musste daher in den ersten neun Monaten
2013 einen Umsatzrückgang von 5 % auf 1.065,4 Mio. Euro und ein um 15 %
niedrigeres operatives EBITDA von 131,5 Mio. Euro hinnehmen. Die Division Rohre
& Pflaster Europa erwirtschaftete in den ersten neun Monaten einen Umsatzanstieg
von 65 % auf 792,6 Mio. Euro und eine Verbesserung des operativen EBITDA um 58 %
auf 80,7 Mio. Euro. Dieser deutliche Ergebnisanstieg ist vorrangig auf die
erstmalige Einbeziehung von Pipelife, unserem Spezialisten für Kunststoffrohre,
zurückzuführen. Insgesamt entwickelte sich das operative Ergebnis der Pipelife
stabil. Im keramischen Rohrgeschäft lag der Absatz in den ersten neun Monaten
nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Semmelrock hingegen profitierte
bei rückläufigen Absätzen in den Monaten Jänner bis September von den im letzten
Jahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Der Umsatz der Division
Nordamerika stieg um 21 % auf 171,2 Mio. Euro. Das operative EBITDA verbesserte
sich deutlich um 71 % auf 9,6 Mio. Euro. Die Erholung des amerikanischen
Wohnbaumarktes setzte sich weiter fort, und der Neubau von Ein- und
Zweifamilienhäusern zeigte in unseren Regionen in den ersten neun Monaten
moderate Steigungsraten. Insgesamt wurden in den Monaten Jänner bis September im
Vergleich zum Vorjahr um 9 % mehr Vormauerziegel abgesetzt . Auf Grund des
anhaltenden Preisdrucks lagen die Durchschnittspreise bei Ziegeln leicht unter
den Vergleichswerten des Vorjahres. Durch konsequentes Kostenmanagement konnten
jedoch die Margen im Bereich Ziegel verbessert werden. In Kanada konnten wir uns
in einem schwierigen Marktumfeld behaupten und bei rückläufigen Ergebnissen die
Margen stabil halten. Im nordamerikanischen Kunststoffrohrgeschäft ging das
operative Ergebnis von einer herausfordernden Vergleichsbasis nur moderat
zurück.
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Aufgrund von Einmaleffekten in den ersten neun Monaten 2012 und etwas höheren
Finanzierungskosten verschlechterte sich das Konzernergebnis vor Steuern von
57,3 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2012 auf 6,4 Mio. Euro in der
Berichtsperiode. Nach Abzug der Steuern errechnet sich ein Verlust für die
Gruppe von -5,6 Mio. Euro (Gewinn im Vorjahr: 46,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis
je Aktie (nach Berücksichtigung des Hybridkupons) von -0,25 Euro (Vorjahr: 0,20
Euro). Heimo Scheuch erläutert dazu: "Letztes Jahr erhöhten positive
Einmaleffekte im Zuge der Pipelife-Übernahme das Ergebnis nach Steuern um rund
42 Mio. Euro, die in diesem Jahr wegfallen und die daher entsprechend den
Vergleich verzerren." Die Gesamtinvestitionen betrugen 64,2 Mio. Euro. Diese
wurden fast ausschließlich für Normalinvestitionen, das bedeutet Instandhaltung
und technologische Weiterentwicklung von Produktionsprozessen, aufgewandt. Damit
liegen die Investitionen deutlich unter der Vergleichsperiode des Vorjahres, die
den Kaufpreis für die Pipelife-Übernahme enthielt. Die Nettoverschuldung, welche
sich zum 31.6.2013 auf rund 800 Mio. Euro belief, konnte im dritten Quartal
erwartungsgemäß deutlich gesenkt werden und lag zum 30.9.2013 bei rund 662,6
Mio. Euro. "Gleichzeitig verfügen wir mit rund 400 Mio. Euro an Cash über starke
Liquiditätsreserven im Konzern. Diese stehen uns für die Finanzierung des
laufenden Geschäfts sowie für die Tilgung der im Juli 2014 fälligen Anleihe von
250 Mio. Euro zur Verfügung", unterstreicht Heimo Scheuch die starke
Kapitalstruktur der Gruppe.
Ausblick und Strategie
Der Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten war durch eine sehr schwache
Wohn-bautätigkeit in Europa geprägt. Und bis Jahresende ist eine Fortsetzung
dieses Trends zu erwarten. Diese Entwicklung schafft ein Spannungsfeld in
Europa, denn leistbarer Wohnraum wird dringend benötigt. Wienerberger setzt sich
daher weiterhin intensiv für staatliche Impulse im Wohnbau ein. Heimo Scheuch
betont: "Der Wohnbau ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Wachstumstreiber.
Zudem gehört der Sektor zu den größten Arbeitgebern in den Regionen. Das Thema
"Leistbares Wohnen" wird in Europa immer dringlicher. Viele Länder haben das
bereits erkannt. Ich bin zuversichtlich, dass die politischen Entscheider die
erforderlichen Schritte setzen und dem Wohnbau damit die richtigen Impulse geben
werden."
EBITDA-Ziel von 260 Mio. Euro für Gesamtjahr bestätigt
Trotz des schwierigen Umfelds bestätigt Heimo Scheuch das Ziel, im Gesamtjahr
2013 ein operatives EBITDA von 260 Mio. Euro zu erwirtschaften: "Mir ist (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresNovember 13, 2013 02:00 ET (07:00 GMT)
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