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19.12.2017 | 12:00
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HSBC·Mehr Nachrichten von HSBC

Jewgeni Ponomarev, Zertifikate-Experte, HSBCJewgeni Ponomarev,
Zertifikate-Experte,

HSBC
Branche der Woche: Spielzeughersteller - Bundesbürger geben im Schnitt 278 EUR für Weihnachtsgeschenke aus
Viele Verbraucher sind auf der Jagd nach den letzten Weihnachtsgeschenken. Dennoch will bei den führenden Spielzeugherstellern Hasbro und Mattel keine Weihnachtsstimmung aufkommen - das Umfeld bleibt auch zu dieser Jahreszeit schwierig.

Kurz vor dem Fest sind die Konsumenten in Deutschland in bester Kauflaune. Dazu tragen vor allem die gute Konjunktur und der starke Arbeitsmarkt bei. "Gutscheine, Spielwaren, Bekleidung - das sind die drei Top-Geschenke in diesem Jahr. Insgesamt möchten neun von zehn Deutschen anderen mit einem Geschenk eine Freude bereiten. Dafür werden sie im Durchschnitt 278 Euro ausgeben", schreiben die Analysten der GfK. Demnach könne der Handel wie im vergangenen Jahr mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von rund 14,3 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft rechnen.

So würden die Deutschen pro Kopf 106 Euro für Gutscheine ausgeben, was 1,84 Mrd. Euro entspräche. Auf Platz zwei kämen Spielwaren mit einem potenziellen Umsatz von 1,82 Mrd. Euro, vor Büchern mit 1,58 Mrd. Euro. Das sind gute Nachrichten für den weltgrößten Spielzeughersteller Lego, zumal er der größte Lizenznehmer des Sternenepos "Star Wars" ist. Der neue Film "Star Wars: Die letzten Jedi" ist zuletzt erfolgreich in die US-Kinos gestartet.

Hingegen ist das Weihnachtsfest für die US-Spielzeughersteller nach der Insolvenz des Spielwarenhändlers Toys 'R' Us, der unter einer Schuldenlast von rund fünf Mrd. Dollar leidet, kein Grund zur Freude. Zudem bekommt die Branche den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Amazon zu spüren.

Produktidee: Standard-Optionsscheine auf Amazon.com
Markterwartung Produktart Basispreis Delta Hebel Letzter Tag
der Ausübungsfrist
WKN
Steigende Kurse Call 1.500,00 USD 0,28 21,37 13.03.2019 TD9YHP
Fallende Kurse Put 1.000,00 USD -0,22 17,99 19.06.2019 TR0XZU
Stand: 19.11.2017 - ca. 10:37 Uhr

So hatte der Branchenriese Mattel Ende Oktober gewarnt, dass er die Umsatzziele für 2017 nicht erreichen werde, woraufhin die Aktie um 25 Prozent eingebrochen ist. Zudem hat der Konzern die Dividende gestrichen, wodurch er 50 Mio. Dollar pro Quartal einspart.

Der Konkurrent Hasbro, der nicht zuletzt für das Brettspiel Monopoly bekannt ist, hat zwar ebenfalls eine schwache Prognose für das Weihnachtsgeschäft abgegeben und das teilweise mit den Problemen von Toys 'R' Us begründet. Allerdings versucht Hasbro die Schwäche von Mattel zu nutzen, und hat ein Übernahmeangebot für den Konkurrenten abgegeben. So ist der Börsenwert von Hasbro mit 11,7 Mrd. Dollar mehr als doppelt so groß wie derjenige von Mattel (5,3 Mrd. Dollar). Allerdings hat Mattel die Offerte umgehend als zu niedrig zurückgewiesen.

Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: HSBC


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