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07.12.2018 | 15:51
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onemarkets Blog·Mehr Nachrichten von onemarkets Blog
Ingmar KönigshofenIngmar Königshofen,
boerse-daily.de

Am späten Donnerstag überraschte der erfolgsverwöhnte DAX-Konzern Fresenius zum zweiten Mal mit einer Gewinnwarnung und kappte zudem noch seine Prognosen. Die merklichen Abstriche bei den Geschäftszahlen verprellte Anleger massiv, die Aktie stürzte am Freitag zeitweise um 16 Prozent ab.

Aber auch wegen der Tochterfirma Fresenius Medical Care (FMC) kam Fresenius merklich unter Druck und fiel im heutigen Handel auf den tiefsten Stand seit vier Jahren zurück. Prompt haben sich auch Banken mit neuen Bewertungen gemeldet, die Großbank UBS beispielshalber setzte das Papier auf Sell mit einem Kursziel von 51,50 Euro.

Wachstumsziele zu ambitioniert

Auf Basis der derzeitigen Erwartungen für dieses und nächste Jahr sei nicht mehr damit zu rechnen, dass die Ziele für 2020 erreicht würden, so Fresenius in Bad Homburg. Doch der tiefe Sturz am Freitag birgt im Bereich der Unterstützungszone aus 2014 um 40,00 Euro auch Chancen für Anleger, kann der Abverkauf an diesem Support aufgehalten werden, so bestünde durchaus die Möglichkeit eines mehrtägigen Pullbacks auf der Oberseite und damit wieder steigender Kursnotierungen.

Probleme häufen sich

Der Kapitalabfluss in der Aktie von Fresenius spiegelt sich auch in dem aktuell schwachen Kursverlauf wider. Das Wertpapier ist gerade im Begriff die Zwischenhochs aus 2014 bei rund 40,00 Euro anzusteuern, die in den kommenden Stunden einem Test unterzogen werden sollten. Gelingt an dieser Stelle aber eine nachhaltige Stabilisierung, könnte kurzfristiges Aufwärtspotenzial in Richtung 45,00/46,20 Euro freigesetzt werden und erlaubt es sogar ein kurzfristiges Long-Investment zu starten.

Pullback zur Oberseite nicht unwahrscheinlich

Sollte die Fresenius jedoch am Ende dieses Handelstages und somit Wochenschlusskursbasis unter dem Niveau von rund 40,00 Euro notieren, dürften sich weitere Abgaben in den Bereich von rund 35,00 Euro rasch anschließen. In diesem Fall können interessierte Anleger über entsprechende Short-Instrumente den weiteren Abverkauf der Fresenius-Aktie abbilden.

  • Widerstände: 40,00; 40,84; 42,39; 43,53; 46,20; 46,75 Euro
  • Unterstützungen: 38,55; 37,44; 36,00; 35,09; 34,51; 33,36 Euro

Fresenius in Euro im Tageschart: 1 Kerze = 1 Tag (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 14.12.2017 - 07.12.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verläßlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de/underlying/DE0005785604

Fresenius in Euro im Wochenchart: 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 08.04.2013 - 07.12.2018. Historische Betrachtungen stellen keine verläßlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de/underlying/DE0005785604

Investmentmöglichkeiten

Turbo Bull Optionsschein auf Fresenius für eine Spekulation auf einen Anstieg von Fresenius

BasiswertWKNVerkaufspreis in EURBasispreis in EURHebelAbstand zum Knock-Out in Prozent
FreseniusHX5U7N0,3237,0013,62
6,33
Fresenius
HX5SZM0,2338,00
20,92
4,40

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 07.12.2018; 14:18 Uhr

Turbo Bear Optionsschein auf Fresenius für eine Spekulation auf einen Kursverlust von Fresenius

BasiswertWKNVerkaufspreis in EURBasispreis in EURHebelAbstand zum Knock-Out in Prozent
FreseniusHX5MV71,6755,002,4738,61
FreseniusHX509Y2,5665,001,59
64,64

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 07.12.2018; 14:21 Uhr

Weitere Produkte auf Fresenius und andere Basiswerte finden Sie unter: www.onemarkets.de

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Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

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Der Beitrag Fresenius - Ziele für 2020 zusammengestrichen erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).


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