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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street uneinheitlich - Skepsis im Handelsstreit bleibt

NEW YORK (Dow Jones)--Mit einer uneinheitlichen Tendenz hat die Wall Street den Freitag beendet. Sah es zunächst noch nach einer Fortsetzung der jüngsten Erholungsbewegung aus, rutschten die Indizes im Verlauf in negatives Terrain. Schließlich pendelten diese um die Schlussstände des Vortages. Trotz der zuletzt versöhnlicheren Töne aus den USA und China im Handelsstreit blieben die Investoren weiter skeptisch. Denn ungeachtet dessen hat keine der beiden Seiten die in der Vorwoche angekündigten Zollerhöhungen wieder zurückgenommen, die zum 1. September in Kraft treten sollen.

Zudem seien viele Investoren vor dem langen Wochenende, am Montag findet in den USA keine Handel statt, vorsichtiger gewesen und hätten nach dem positiven Wochenverlauf Gewinne mitgenommen, so ein Beobachter.

Der Dow-Jones-Index gewann 0,2 Prozent auf 26.403 Punkte. Der S&P-500 erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 2.926 Punkte. Der Nasdaq-Composite fiel dagegen um 0,1 Prozent auf 7.963 Punkte. Dabei kamen auf die 1.718 (Donnerstag: 2.295) Kursgewinner 1.220 (661) -verlierer, während 103 (90) Titel unverändert schlossen.

Die offiziellen Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts werden voraussichtlich im September wieder aufgenommen. Außerdem gibt es Stimmen, wonach die Signale aus China nicht im Gegensatz zu Spekulationen stehen, dass Peking versuchen könnte, auf Zeit zu spielen, um es möglicherweise nach der US-Präsidentschaftswahl in gut einem Jahr mit einem anderen, konzilianteren US-Präsidenten zu tun zu haben. "Es ist schwer zu sagen, was am Markt bereits eingepreist ist", sagte Ökonom Oliver Jones von Capital Economics.

US-Verbraucherstimmung enttäuscht 
 

Als Belastungsfaktor wurde auch auf die schwächer als erwartet ausgefallene US-Verbraucherstimmung im August verwiesen. Dies belastet vor allem den Einzelhandelssektor, der mit einem Abschlag von 0,6 Prozent zweitschwächster Subindex im S&P-500 war.

Der Einkaufsmanger für die Region Chicago übertraf dagegen die Prognose. Der Frühindikator liegt wieder über der sogenannten Wachstumsschwelle von 50 Punkten und signalisiert somit eine wirtschaftliche Belebung in der für die US-Konjunktur wichtigen Metropolregion. Die persönlichen Einkommen stiegen im Juli Monat etwas weniger stark als erwartet. Die Ausgaben zogen jedoch etwas stärker an.

Zuversicht im Handelsstreit gibt Dollar Auftrieb 
 

Die gestiegene Zuversicht im Handelsstreit gab dem Dollar Auftrieb. Der ICE-Dollar-Index erhöhte sich um 0,5 Prozent. Dies drückte den Euro bis auf 1,0963 Dollar, den tiefsten Stand seit Mai 2017. Investoren machten sich vermehrt Sorgen, welche Auswirkungen ein weiter eskalierender Handelsstreit zwischen den USA und China auf andere Volkswirtschaften, wie zum Beispiel die Eurozone haben könnte, hieß es. Viele gingen davon aus, dass die EZB auf ihrer September-Sitzung ein großes Konjunkturpaket auflegen könnte. Zuletzt hatte die künftige EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärt, es gebe notfalls noch Spielräume für weitere Lockerungsmaßnahmen. "Die Investoren hören nun sehr genau zu, was sie zu sagen hat", erklärte Zach Pandl, Head of Foreign Exchange Research bei Goldman Sachs. Im späten US-Handel notierte der Euro bei 1,0991 Dollar. Am Vortag hatte er in der Spitze noch fast 1,11 Dollar gekostet.

Die Ölpreise standen deutlich unter Druck. Zum einen verwiesen Händler nach den kräftigen Aufschlägen im Wochenverlauf auf Gewinnmitnahmen. Zum anderen würden am Wochenende die neuen Strafzölle zwischen den USA und China in Kraft treten, die auch einen Strafzoll auf US-Ölimporte in Höhe von 5 Prozent beinhalten würden. Dazu kamen Berichte, wonach Russland im August seine Förderung weniger stark als erwartet gekürzt haben soll. "Der heutige Rücksetzer könnte vor dem Hintergrund des Hurrikans 'Dorian' und dem sich wieder verschärfenden Konflikt am Persischen Golf aber kurzlebig sein", so Edward Moya, Analyst bei Oanda. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel zum US-Settlement um 2,8 Prozent auf 55,10 Dollar, für Brent ging es um 1,1 Prozent auf 60,43 Dollar nach unten.

Am Anleihemarkt ließen sinkende Notierungen die Renditen leicht zulegen. Die Zehnjahresrendite stieg um 0,3 Basispunkte auf 1,50 Prozent. Sie lag damit aber immer noch einen Basispunkt unter dem Niveau der Rendite zweijähriger Schuldtitel. Damit war die Zinskurve weiter invers, was als Signal einer drohenden Rezession gilt.

Der Goldpreis zeigte sich mit leichten Abgaben, legte im August allerdings um 6 Prozent zu, wie aus Daten von FactSet hervorgeht. Vor allem die weiter herrschende Skepsis im Handelskonflikt, trotz der zuletzt etwas moderateren Töne, habe den Goldpreis zuletzt nach oben geschoben, so ein Teilnehmer. Die Feinunze notierte zum US-Settlement 0,5 Prozent niedriger bei 1.529 Dollar.

Dell nach guten Zahlen mit Kurssprung 
 

Unter den Einzelwerten sprangen Dell um 10,2 Prozent nach oben. Die vorgelegten Zweitquartalszahlen des Technologiekonzerns hatten die Erwartungen übertroffen. Ebenfalls im Tech-Sektor hat der Chiphersteller Ambarella mit Zahlen und Ausblick positiv überrascht, was die Aktie um 17,9 Prozent nach oben trieb. Der Halbleiterhersteller Marvell legte zwar gute Zahlen vor, doch enttäuschte der Ausblick. Die Aktie verlor 1,0 Prozent.

Die Tesla-Aktie stieg um 1,8 Prozent in Reaktion auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, dass China auf 16 Modelle des Elektrofahrzeugherstellers keine Umsatzsteuer erheben wolle. Reuters berief sich auf eine Bekanntmachung auf der Homepage des chinesischen Industrie- und Informationsministeriums.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA          26.403,28   0,16    41,03      13,19 
S&P-500        2.926,46   0,06     1,88      16,74 
Nasdaq-Comp.   7.962,88  -0,13   -10,51      20,01 
Nasdaq-100     7.691,00  -0,15   -11,31      21,50 
 
US-Anleihen 
Laufzeit        Rendite   Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre            1,51       -2,0        1,53       30,6 
5 Jahre            1,39       -1,1        1,40      -53,6 
7 Jahre            1,45        0,1        1,45      -79,5 
10 Jahre           1,50        0,3        1,50      -94,5 
30 Jahre           1,97        0,2        1,97     -110,0 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %    Fr, 8:26  Do, 18:45    % YTD 
EUR/USD          1,0991     -0,61%      1,1039     1,1054    -4,1% 
EUR/JPY          116,79     -0,85%      117,39     117,78    -7,1% 
EUR/CHF          1,0880     -0,28%      1,0905     1,0903    -3,4% 
EUR/GBP          0,9033     -0,49%      0,9065     0,9061    +0,4% 
USD/JPY          106,23     -0,27%      106,32     106,54    -3,1% 
GBP/USD          1,2167     -0,13%      1,2181     1,2200    -4,7% 
USD/CNY          7,1568     +0,17%      7,1546     7,1445    +4,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        9.596,69     +1,02%    9.507,00   9.480,00  +158,0% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex         55,06      56,71       -2,9%      -1,65   +14,6% 
Brent/ICE         60,43      61,08       -1,1%      -0,65    +9,3% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)    1.523,84   1.527,30       -0,2%      -3,46   +18,8% 
Silber (Spot)     18,34      18,27       +0,4%      +0,07   +18,4% 
Platin (Spot)    928,50     915,50       +1,4%     +13,00   +16,6% 
Kupfer-Future      2,53       2,56       -1,0%      -0,03    -4,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 30, 2019 16:18 ET (20:18 GMT)

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