Bonn (ots) -
Die größte Herausforderung für die mittelständischen Unternehmen bleibt aus Sicht von Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von Expertinnen und Experten des IfM Bonn, die zwischen Ende Februar und Ende März 2026 stattfand. Bereits bei der letztmaligen Befragung in 2020 hatte sich die Herausforderung "Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit" an erster Stelle befunden. Allerdings standen zu diesem Zeitpunkt die Unternehmen insbesondere vor der Aufgabe, die wirtschaftlichen Folgen der Covid 19-Pandemie abzufangen.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen im aktuellen Ranking der wichtigsten Herausforderungen der Bürokratierückbau und der Fachkräftemangel, wobei zunehmend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl mit entsprechenden Qualifikationen als auch mit digitalen Kenntnissen gesucht werden. Als deutlich weniger relevant sehen die Expertinnen und Experten inzwischen Themen wie "Grüne Transformation gestalten", "Arbeit zukunftsfähig gestalten", "Finanzierung sichern", "Unternehmensbestand weiterentwickeln" und "Internationale Beziehungen gestalten" an.
"Die aktuelle Befragung zeigt, dass die Expertinnen und Experten die Herausforderung 'Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit' vor allem mit einer Steigerung der Arbeitsproduktivität sowie mit immer kürzer und komplexer werdenden Innovationszyklen verbinden", berichtet Studienleiterin Dr. Annette Icks. Als grundlegende Voraussetzung werden hierfür die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz von den Befragten in Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik gewertet: Gleichwohl bleiben die digitalen Technologien mit Risiken wie Cyberangriffen und der Abhängigkeit von externen Anbietern verbunden, was die Unternehmen und die Wirtschaftspolitik nach Ansicht der Expertinnen und Experten im Blick behalten sollten.
Die Studie "Die Zukunft des Mittelstands 2026 - Update der Experten- und Expertinnenbefragung zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen" ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung (www.ifm-bonn.org) abrufbar.
Pressekontakt:
Dr. Jutta Gröschl
Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
Telefon: +49 228 72997-29 E-Mail: groeschl@ifm-bonn.org
Internet: https://www.ifm-bonn.org
Original-Content von: IfM Bonn, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/160935/6290768
Die größte Herausforderung für die mittelständischen Unternehmen bleibt aus Sicht von Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von Expertinnen und Experten des IfM Bonn, die zwischen Ende Februar und Ende März 2026 stattfand. Bereits bei der letztmaligen Befragung in 2020 hatte sich die Herausforderung "Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit" an erster Stelle befunden. Allerdings standen zu diesem Zeitpunkt die Unternehmen insbesondere vor der Aufgabe, die wirtschaftlichen Folgen der Covid 19-Pandemie abzufangen.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen im aktuellen Ranking der wichtigsten Herausforderungen der Bürokratierückbau und der Fachkräftemangel, wobei zunehmend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl mit entsprechenden Qualifikationen als auch mit digitalen Kenntnissen gesucht werden. Als deutlich weniger relevant sehen die Expertinnen und Experten inzwischen Themen wie "Grüne Transformation gestalten", "Arbeit zukunftsfähig gestalten", "Finanzierung sichern", "Unternehmensbestand weiterentwickeln" und "Internationale Beziehungen gestalten" an.
"Die aktuelle Befragung zeigt, dass die Expertinnen und Experten die Herausforderung 'Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit' vor allem mit einer Steigerung der Arbeitsproduktivität sowie mit immer kürzer und komplexer werdenden Innovationszyklen verbinden", berichtet Studienleiterin Dr. Annette Icks. Als grundlegende Voraussetzung werden hierfür die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz von den Befragten in Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Wirtschaftspolitik gewertet: Gleichwohl bleiben die digitalen Technologien mit Risiken wie Cyberangriffen und der Abhängigkeit von externen Anbietern verbunden, was die Unternehmen und die Wirtschaftspolitik nach Ansicht der Expertinnen und Experten im Blick behalten sollten.
Die Studie "Die Zukunft des Mittelstands 2026 - Update der Experten- und Expertinnenbefragung zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen" ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung (www.ifm-bonn.org) abrufbar.
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