Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Rückgang des Ölpreises seit Ende April hat nicht zu einer wesentlichen Erholung von Staatsanleihen geführt, so die DekaBank.Ein Grund hierfür dürfte gewesen sein, dass Mitglieder des EZB-Rats die Absicht zu einer Straffung der Geldpolitik bekräftigt hätten, um einem breit basierten Anstieg der Inflation entgegenzuwirken. Die DekaBank rechne mit Leitzinserhöhungen im Juni und September sowie einer scharfen Rhetorik der EZB auch für eine gewisse Zeit danach. Dies sollte die Renditen kurzlaufender Bundesanleihen vorerst nahe ihrer aktuellen Niveaus halten. Demgegenüber könnte ein Rückgang in den längeren Laufzeitbereichen etwas früher einsetzen. Vor dem Hintergrund des gesunkenen Ölpreises und des schwächeren Wirtschaftswachstums würden sowohl die längerfristigen Inflationserwartungen als auch die realen Renditen etwas Spielraum nach unten besitzen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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