ROUNDUP: Deutsche Firmen produzieren dank starker Bauwirtschaft wieder mehr
WIESBADEN - Das Verarbeitende Gewerbe ist gestützt von einer besseren Entwicklung im Baugewerbe mit einem Produktionsanstieg in das zweite Quartal gestartet. Im April legte die Fertigung in den Unternehmen im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Es ist der erste Anstieg nach vier Rückgängen in Folge und war von Analysten so erwartet worden. Gebremst wurde die Produktion allerdings durch eine schwache Entwicklung in der Autoindustrie.
Trotz Iran-Krieg: Deutsche Exporte legen im April überraschend weiter zu
WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft hat ihre Ausfuhren auch im April trotz des Iran-Kriegs gesteigert. Im Vergleich zum März legten die Ausfuhren um 0,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet.
SPD-Fraktionschef: Spitzentreffen der Koalition am 1. Juli
BERLIN - Im Juli will die Koalition wichtige Beschlüsse über Reformen für mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland fassen. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nannte vor einer Fraktionssitzung in Berlin den 1. Juli als Datum für einen dafür als zentral eingeplanten Koalitionsausschuss von Union und SPD. Auch Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) erwartet im Juli wichtige Weichenstellungen, wie er sagte.
Spahn appelliert an Sozialpartner: Weniger rote Linien
BERLIN - Unionsfraktionschef Jens Spahn fordert die Vertreter von Wirtschaft und Gewerkschaften vor dem Treffen mit der Bundesregierung zu einer gemeinsamen Reformanstrengung auf. "Wir brauchen jetzt weniger rote Linien und mehr Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) in Berlin vor einer Sitzung der Abgeordneten von CDU und CSU im Bundestag. "Auf dem Sofa der Maximalposition ist es zwar bequem, aber eben auch einsam", ergänzte er.
ROUNDUP: Deutschland ist erstmals seit 2023 Netto-Exporteur von Strom
WIESBADEN - Deutschland ist erstmals seit Ende 2023 wieder Nettoexporteur von Strom. Im ersten Quartal sanken die Stromimporte um 15,5 Prozent, während die Exporte ins Ausland um gut 20 Prozent stiegen. Unterm Strich stand ein Überschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden.
ROUNDUP: Chinas Außenhandel gewinnt trotz Iran-Unsicherheit an Fahrt
PEKING - China hat im Mai deutlich mehr Waren in die Welt verkauft - erneut auch nach Deutschland. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft stiegen trotz erhöhter Unsicherheit durch den Iran-Krieg im Vergleich zum Vorjahresmonat in US-Dollar gerechnet um 19,4 Prozent, wie die chinesische Zollverwaltung mitteilte. Die Einfuhren legten demnach um 27,4 Prozent zu. Der Handelsüberschuss belief sich auf 105,4 Milliarden US-Dollar (rund 91 Milliarden Euro).
Gewerkschafter: Rente mit 70 wäre 'harter Schlag'
HANNOVER - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt vor einer Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. "Das wäre ein harter Schlag", sagte DGB-Bezirkschef Ernesto Harder der "Braunschweiger Zeitung". "Das ist keine Reform, das wäre ein hartes Sparprogramm." Der DGB vertrete auch Branchen, "deren Mitglieder gar nicht bis 70 arbeiten können, weil sie das körperlich nicht durchstehen würden".
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jsl
