Berlin (ots) -
Der FDP-Parteivorsitzende Wolfgang Kubick lehnt eine Koalition seiner Partei mit der AfD ab. "Ausgeschlossen", sagte Kubicki in der ARD-Talksendung "maischberger". Er könne mit Leuten nicht koalieren, die das genau gegenteilige Menschenbild haben, wie Liberale es haben, die aus der Europäischen Union austreten wollen, weil sie glauben, allein seien wir groß genug." Kubicki kritisierte, die AfD wolle "unsere Sicherheit aufs Spiel setzen, indem sie aus der NATO austreten und begreifen nicht, dass wir uns damit angreifbar machen." Auf Nachfrage schloss der FDP-Chef auch eine Zusammenarbeit und gemeinsame Anträge mit der AfD aus.
Eine "Brandmauer" zur AfD lehnte Kubicki jedoch ab. "Wenn ich der Auffassung bin, wir brauchen ein Krankenhaus, dann ist es mir völlig egal, wer noch zustimmt." In einer Demokratie bestehe "die Aufgabe dann darin, in der Argumentation stärker und besser zu sein." Der FDP-Chef warnte: "Wenn demokratische Parteien auf die Idee kommen, Anträge selbst nicht mehr zu stellen, weil die Gefahr bestehen könnte, die AfD stimmt zu, dann machen sie sich so klein, dann werden sie von Menschen auch nicht mehr ernst genommen.
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6694/6291340
Der FDP-Parteivorsitzende Wolfgang Kubick lehnt eine Koalition seiner Partei mit der AfD ab. "Ausgeschlossen", sagte Kubicki in der ARD-Talksendung "maischberger". Er könne mit Leuten nicht koalieren, die das genau gegenteilige Menschenbild haben, wie Liberale es haben, die aus der Europäischen Union austreten wollen, weil sie glauben, allein seien wir groß genug." Kubicki kritisierte, die AfD wolle "unsere Sicherheit aufs Spiel setzen, indem sie aus der NATO austreten und begreifen nicht, dass wir uns damit angreifbar machen." Auf Nachfrage schloss der FDP-Chef auch eine Zusammenarbeit und gemeinsame Anträge mit der AfD aus.
Eine "Brandmauer" zur AfD lehnte Kubicki jedoch ab. "Wenn ich der Auffassung bin, wir brauchen ein Krankenhaus, dann ist es mir völlig egal, wer noch zustimmt." In einer Demokratie bestehe "die Aufgabe dann darin, in der Argumentation stärker und besser zu sein." Der FDP-Chef warnte: "Wenn demokratische Parteien auf die Idee kommen, Anträge selbst nicht mehr zu stellen, weil die Gefahr bestehen könnte, die AfD stimmt zu, dann machen sie sich so klein, dann werden sie von Menschen auch nicht mehr ernst genommen.
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
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