FRANKFURT (dpa-AFX) Der Chef der Kontaktplattform Xing
, Lars Hinrichs, muss nach Informationen aus
Branchenkreisen gehen. Der Firmengründer der 2006 an die Börse
gegangene Plattform, die früher unter OpenBC firmierte, habe zwar
zuletzt gute Zahlen vorgelegt, sei aber über eine Kontroverse über
die Nutzung von Mitgliederdaten gestolpert, erfuhr die
Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitag aus Branchenkreisen.
Die Suche nach einem Nachfolger laufe auf Hochtouren. Mit einer
Entscheidung sei bald zu rechnen. Ende September 2008 hatte XING
weltweit rund 6,5 Millionen Mitglieder./zb/tw
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.