Die Staatsanwaltschaft Bonn hat laut
Telekom auch gegen Vorstandschef René Obermann ein
Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt habe die
Staatsanwaltschaft gegen acht Betroffene, darunter auch
Nicht-Telekom-Beschäftigte, "auf Grundlage eines
Rechtshilfeersuchens der US-Behörden ein Ermittlungsverfahren im
Zusammenhang mit vermuteten Bestechungshandlungen in Mazedonien und
Montenegro eingeleitet". Zu den Betroffenen gehöre auch Obermann,
hieß es in einer Erklärung der Telekom vom Dienstagabend./ahz/DP/she
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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