ZÜRICH (Dow Jones)--Deutliche Einbußen hat der Aktienmarkt in Zürich am Freitag verzeichnet. Die Schwäche an den Börsen rund um den Globus setzte sich zum Wochenschluss fort. Der immer weiter abwärts taumelnde Ölpreis weckt Sorgen über den Zustand der globalen Konjunktur. So hat beispielsweise die Rohölsorte Brent allein seit dem 25. November gut 16 Prozent verloren. Die erhoffte Weihnachtsrally bleibt zunächst so noch aus; der SMI liegt seit Jahresbeginn nun 5,3 Prozent im Minus. Ein belastender Faktor im Jahr 2015 war der Franken, der nach seiner Freigabe zu Jahresbeginn kräftig an Terrain gewann, auch wenn er seitdem gegen den Euro ein Teil davon wieder abgegeben hat. Am Freitag verlor der SMI 1,5 Prozent auf 8.502 Punkte Der Umsatz stieg auf 55,4 (Donnerstag: 47,1) Millionen Aktien.
Unter den Einzelwerten verloren Swatch 3,4 Prozent. Die Analysten von Societe Generale haben in einer Studie zu Luxusgüterwerten die Aktie auf "Hold" von "Buy" gesenkt. Für Richemont haben sie das Kursziel auf 80 Franken gesenkt von 88 Franken; die Aktie verlor 2,4 Prozent. Ein wenig geliebter Sektor waren auch Bankenwerte, die überdurchschnittlich abgaben. Credit Suisse fielen um 3,5 Prozent, Julius Bär um 4,6 Prozent und UBS um 2,8 Prozent. Relativ gut hielten sich die defensiven Pharma-Schwergewichte Novartis und Roche mit jeweils minus 0,9 Prozent.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/raz/ros
(END) Dow Jones Newswires
December 11, 2015 11:40 ET (16:40 GMT)
Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
