Berlin (ots) -
Zahl der Todesfälle durch häusliche Gewalt in Berlin wächst / Leichter Rückgang in Brandenburg
24 Menschen sind im vergangenen Jahr in Berlin im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt getötet worden. Dreizehn von ihnen waren weiblich, elf männlich. Das geht aus Daten zur polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die rbb24 Recherche exklusiv vorliegen. Danach waren 17 Menschen Opfer von Mord oder Totschlag, drei starben an einer Körperverletzung mit Todesfolge, vier wurden Opfer einer fahrlässigen Tötung. Im Jahr 2024 waren insgesamt 17 Menschen bei häuslicher Gewalt getötet worden - daraus ergibt sich ein Anstieg von knapp 30 Prozent.
Die Berliner Polizei hat bei allen Fällen "Häuslicher Gewalt" im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von fast fünf Prozent auf 20.160 Opfer verzeichnet, 70,5 Prozent von ihnen waren Frauen. Bei 77,9 Prozent der Straftaten in diesem Kontext handelt es sich um Körperverletzungen und Bedrohungen. Zu Nachstellungen kam es in 5,8 Prozent der Fälle, Nötigungen haben einen Anteil von 4,1 Prozent und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung einen von 3,7 Prozent.
In Brandenburg hat es 2025 6.781 Opfer häuslicher Gewalt gegeben. Dort ist die Zahl im Vergleich zu 2024 (7.126) leicht zurückgegangen. Seit 2021 ist aber auch hier ein deutlicher Anstieg von rund zehn Prozent zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr waren in Brandenburg 69.5 Prozent der Opfer weiblich.
Im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt wurden in Brandenburg im Jahr 2025 zehn Menschen getötet, teilt die Polizei Brandenburg rbb24 Recherche auf Anfrage mit. Opfer von Mord oder Totschlag wurden fünf Frauen und zwei Männer. Außerdem gab es drei Fälle von Körperverletzung mit Todesfolge, alle drei Opfer waren weiblich.
Häusliche Gewalt wird definiert als Gewalt, die innerhalb eines familiären oder partnerschaftlichen Verhältnisses ausgeübt wird. In Brandenburg waren Ende August und Anfang September dieses Jahres zwei Frauen auf offener Straße in Erkner beziehungsweise an einer Schule in Gosen-Neu Zittau mutmaßlich durch ihre Ex-Partner getötet worden.
Pressekontakt:
René Althammer
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
rbb24 Recherche
Masurenallee 8-14
14057 Berlin
Telefon: +49 30 97993 30350
Mobil: 0049 160 36 000 44
rene.althammer@rbb-online.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51580/6382805
Zahl der Todesfälle durch häusliche Gewalt in Berlin wächst / Leichter Rückgang in Brandenburg
24 Menschen sind im vergangenen Jahr in Berlin im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt getötet worden. Dreizehn von ihnen waren weiblich, elf männlich. Das geht aus Daten zur polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die rbb24 Recherche exklusiv vorliegen. Danach waren 17 Menschen Opfer von Mord oder Totschlag, drei starben an einer Körperverletzung mit Todesfolge, vier wurden Opfer einer fahrlässigen Tötung. Im Jahr 2024 waren insgesamt 17 Menschen bei häuslicher Gewalt getötet worden - daraus ergibt sich ein Anstieg von knapp 30 Prozent.
Die Berliner Polizei hat bei allen Fällen "Häuslicher Gewalt" im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von fast fünf Prozent auf 20.160 Opfer verzeichnet, 70,5 Prozent von ihnen waren Frauen. Bei 77,9 Prozent der Straftaten in diesem Kontext handelt es sich um Körperverletzungen und Bedrohungen. Zu Nachstellungen kam es in 5,8 Prozent der Fälle, Nötigungen haben einen Anteil von 4,1 Prozent und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung einen von 3,7 Prozent.
In Brandenburg hat es 2025 6.781 Opfer häuslicher Gewalt gegeben. Dort ist die Zahl im Vergleich zu 2024 (7.126) leicht zurückgegangen. Seit 2021 ist aber auch hier ein deutlicher Anstieg von rund zehn Prozent zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr waren in Brandenburg 69.5 Prozent der Opfer weiblich.
Im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt wurden in Brandenburg im Jahr 2025 zehn Menschen getötet, teilt die Polizei Brandenburg rbb24 Recherche auf Anfrage mit. Opfer von Mord oder Totschlag wurden fünf Frauen und zwei Männer. Außerdem gab es drei Fälle von Körperverletzung mit Todesfolge, alle drei Opfer waren weiblich.
Häusliche Gewalt wird definiert als Gewalt, die innerhalb eines familiären oder partnerschaftlichen Verhältnisses ausgeübt wird. In Brandenburg waren Ende August und Anfang September dieses Jahres zwei Frauen auf offener Straße in Erkner beziehungsweise an einer Schule in Gosen-Neu Zittau mutmaßlich durch ihre Ex-Partner getötet worden.
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