Der Elektronik-Dienstleister MEDION ist 2007 wieder in die schwarzen Zahlen gekommen und rechnet für das
laufende Jahr mit weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum. Wie die
Medion AG am Mittwoch in Essen bekanntgab, erwirtschaftete der
Konzern 2007 einen Jahresüberschuss von 20 Millionen Euro. Der
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 29 Millionen Euro.
Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro und soll
nach Prognosen von Medion im laufenden Jahr um weitere 3 bis 5
Prozent wachsen. 2006 hatte Medion auf EBIT-Basis einen Verlust von
93,6 Millionen Euro verbucht. Unterm Strich gab es einen Fehlbetrag
von 65,4 Millionen Euro./sem/DP/sk
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.