Der Elektronik-Dienstleister MEDION ist 2007 wieder in die schwarzen Zahlen gekommen und rechnet für das
laufende Jahr mit weiterem Umsatz- und Ergebniswachstum. Wie die
Medion AG am Mittwoch in Essen bekanntgab, erwirtschaftete der
Konzern 2007 einen Jahresüberschuss von 20 Millionen Euro. Der
Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 29 Millionen Euro.
Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro und soll
nach Prognosen von Medion im laufenden Jahr um weitere 3 bis 5
Prozent wachsen. 2006 hatte Medion auf EBIT-Basis einen Verlust von
93,6 Millionen Euro verbucht. Unterm Strich gab es einen Fehlbetrag
von 65,4 Millionen Euro./sem/DP/sk
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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