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TPG/Goldman und Bain arbeiten an HeidelbergCement-Gebot - Kreise

DJ TPG/Goldman und Bain arbeiten an HeidelbergCement-Gebot - Kreise

LONDON (Dow Jones)--Die Private-Equity-Firmen TPG und Bain Capital arbeiten Kreisen zufolge gemeinsam mit der Buyout-Sparte von Goldman Sachs an einem möglichen Gebot für einen Anteil an HeidelbergCement. Es sei unklar, ob es bei einer Investition um einen Minderheits- oder Mehrheitsanteil gehen könnte, sagten informierte Personen am Freitag Dow Jones Newswires. Es sei alles noch in einem sehr frühen Stadium.

Der hochverschuldete Baumaterialhersteller HeidelbergCement gehört zu knapp 80% zum Firmenimperium des jüngst verstorbenen Adolf Merckle. Dabei liegen 53,6% bei Spohn Cement und knapp 25,5% bei der VEM Vermögensverwaltung. Am Freitag hatte die Zeitung "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, dass es offenbar einige Interessenten für das Unternehmen gäbe. Ein Anteil von 20% an dem MDAX-Unternehmen mit Sitz in Heidelberg könnte laut WSJ rund 1 Mrd EUR kosten.

Der Kurs der HeidelbergCement AG, die zu den größten Baumaterialienherstellern der Welt zählt, ist im vergangenen Jahr um 70% eingebrochen. Der Marktwert liege bei etwa 3,6 Mrd EUR. Die Gesellschaft, die durch die Übernahme des britischen Baustoffherstellers Hanson im Jahr 2007 für rund 14 Mrd EUR derzeit noch auf einem Schuldenberg von knapp 12 Mrd EUR sitzt, hatte angekündigt, ihre Finanzierungsstruktur bis zum Sommer neu ordnen. Bis 2010 muss HeidelbergCement etwa 6 Mrd EUR refinanzieren.

Webseite: http://www.heidelbergcement.com 
 
  -Von Marietta Cauchi, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, 
   unternehmen.de@dowjones.com. 
   DJG/DJN/cbr/kth 
Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2009 14:24 ET (19:24 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

© 2009 Dow Jones News
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