Eschborn (ots) - Wer Sinnestäuschungen erlebt, leidet nicht unbedingt an einer psychischen Erkrankung. »Meiner Erfahrung nach sind rund 80 Prozent der Trugwahrnehmungen, von denen die Leute mir berichten, tatsächlich eher harmlos«, sagt Professor Dr. Erich Kasten vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität zu Lübeck in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Illustrierte extra Gehirn«.
Denn auch ein gesundes Gehirn kann seinem Besitzer leicht Streiche spielen. Manchmal reicht bereits eine gewisse Zeit des Alleinseins und der Stille, und das Gehirn beginnt, sich sozusagen selbst Gesellschaft zu leisten. Auch das Gegenteil, nämlich Überreizung kann das Gehirn durcheinander bringen. Dazu genügt bei manchen bereits eine lange Nacht vor dem Fernseher oder ausdauerndes Spielen am Computer. Und auch bei Menschen, bei denen Konzentrations-, Hör- oder Sehvermögen altersbedingt nachlassen, kann es zu ganz harmlosen Halluzinationen kommen.
»Gedanken sollte man sich jedoch machen, wenn Halluzinationen längere Zeit auftreten und wenn sie so real sind, dass der Betreffende sie beim besten Willen nicht mehr von der Realität unterscheiden kann«, erklärt Kasten. Ob sich hinter Trugbildern oder Stimmen eine Geisteskrankheit, eine Stoffwechselstörung, eine Medikamenten-Unverträglichkeit oder anderes verbirgt, lasse sich durch eine fachärztliche Untersuchung feststellen.
Außerdem in diesem Heft: Laufen macht schlau +++ Dauerschmerz gezielt verlernen +++ Neue Chancen gegen Alzheimer
Originaltext: Neue Apotheken Illustrierte Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39189 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39189.rss2
Pressekontakt: Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Neue Apotheken Illustrierte extra Apotheker Rüdiger Freund Tel.: 06196 928-315 Fax: 06196 928-320 E-Mail: redaktion@nai.de Auch im Internet: http://www.nai.de
Denn auch ein gesundes Gehirn kann seinem Besitzer leicht Streiche spielen. Manchmal reicht bereits eine gewisse Zeit des Alleinseins und der Stille, und das Gehirn beginnt, sich sozusagen selbst Gesellschaft zu leisten. Auch das Gegenteil, nämlich Überreizung kann das Gehirn durcheinander bringen. Dazu genügt bei manchen bereits eine lange Nacht vor dem Fernseher oder ausdauerndes Spielen am Computer. Und auch bei Menschen, bei denen Konzentrations-, Hör- oder Sehvermögen altersbedingt nachlassen, kann es zu ganz harmlosen Halluzinationen kommen.
»Gedanken sollte man sich jedoch machen, wenn Halluzinationen längere Zeit auftreten und wenn sie so real sind, dass der Betreffende sie beim besten Willen nicht mehr von der Realität unterscheiden kann«, erklärt Kasten. Ob sich hinter Trugbildern oder Stimmen eine Geisteskrankheit, eine Stoffwechselstörung, eine Medikamenten-Unverträglichkeit oder anderes verbirgt, lasse sich durch eine fachärztliche Untersuchung feststellen.
Außerdem in diesem Heft: Laufen macht schlau +++ Dauerschmerz gezielt verlernen +++ Neue Chancen gegen Alzheimer
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