Eine halbe Tonne einer giftigen
Chemikalie ist aus der BASF -Kläranlage in Ludwigshafen in
den Rhein geflossen. Der Stoff sei seit Mittwoch aus noch
unbekanntem Grund bei Spülarbeiten in den Abwasserablauf geleitet
worden, teilte das Chemieunternehmen am Donnerstag mit. Die
Chemikalie sei giftig für Wasserorganismen. Angesichts der
ausgetretenen Menge und der Verdünnung sei nicht von einer Gefahr
auszugehen, erklärte das Unternehmen weiter. Bei der Chemikalie
handelt es sich um Cyclododecanon, laut BASF ein Zwischenprodukt,
das bei der Kunststoffherstellung eingesetzt wird./isa/DP/enl
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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