Eine halbe Tonne einer giftigen
Chemikalie ist aus der BASF -Kläranlage in Ludwigshafen in
den Rhein geflossen. Der Stoff sei seit Mittwoch aus noch
unbekanntem Grund bei Spülarbeiten in den Abwasserablauf geleitet
worden, teilte das Chemieunternehmen am Donnerstag mit. Die
Chemikalie sei giftig für Wasserorganismen. Angesichts der
ausgetretenen Menge und der Verdünnung sei nicht von einer Gefahr
auszugehen, erklärte das Unternehmen weiter. Bei der Chemikalie
handelt es sich um Cyclododecanon, laut BASF ein Zwischenprodukt,
das bei der Kunststoffherstellung eingesetzt wird./isa/DP/enl
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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