Weitere Gläubiger von Solarworld sind
am Dienstag in Bonn zu einer Versammlung über die Rettung des
Solarmodulherstellers zusammengekommen. Die Geldgeber sollen
entscheiden, ob sie bereit sind, auf einen Teil ihrer Forderungen
aus einer Anleihe zu verzichten, um eine drohende Insolvenz des hoch
verschuldeten Unternehmens zu vermeiden. Eine erste Gläubigergruppe
hatte dem Rettungsplan am Montag bereits fast geschlossen
zugestimmt. Falls auch die zweite Runde ein positives Votum abgibt,
müssen an diesem Mittwoch noch die Aktionäre entscheiden, ob sie
auch zu starken Einbußen über einen Kapitalschnitt bereit
sind./ba/DP/stb
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.