In den USA ist ein Wunder geschehen: Die Tochter der Deutschen Telekom - T-Mobile US - das einstige Sorgenkind, kommt wieder auf die Beine. Die Fusion mit dem kleineren Rivalen MetroPCS, der Ausbau des Handy-Netzes und das nun auch bei T-Mobile US verfügbare iPhone sorgten bei der amerikanischen Mobilfunktochter für zahlreiche neue Kunden. Im vergangenen Quartal lockte T-Mobile US 688.000 neue Vertragskunden - das ist das erste Plus seit dreieinhalb Jahren. Nun stehen die Chancen nicht schlecht, das Telekom das Handynutzer-Sterben in Amerika stoppen kann. Seit Mitte 2009 - als die Zahl auf einem Allzeit-Hoch von 27 Mio. rangierte - wanderte ein Viertel der Vertragskunden ab. Schmerzhaft war das besonders, da sie mehr Geld für das Telefonieren ausgeben als Prepaid-Nutzer. Gründe waren das schlecht ausgebaute Mobilfunknetz sowie das iPhone, das nur die Konkurrenz von Verizon und Co im Programm hatte. Seit April ist das Gerät nun aber auch bei der Telekom erhältlich. Ein teurer Netzausbau soll die anderen Probleme lösen.
In der zweiten Jahreshälfte sollen nun noch bis zu 700.000 weitere Vertragskunden gelockt werden, unter anderem durch mehr Werbung. Wegen der Extra-Ausgaben erhöht die Telekom den Gewinnausblick nur zögerlich: Nun wird in diesem Jahr ein Betriebsergebnis von 17,5 Mrd. Euro erwartet statt bislang lediglich 17,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen hätte den Ausblick rechnerisch auch auf 18 Mrd. Euro anheben können, tut es aber nicht wegen der US-Offensive. Aus dem gleichen Grund senkte der Konzern seine Prognose für den Cash Flow in diesem Jahr auf 4,5 Mrd. Euro von bislang 5 Mrd. Euro.
Die Telekom hatte ihre Mobilfunk-Tochter T-Mobile US im Frühjahr nach einer langen Zitterpartie mit dem Konkurrenten MetroPCS zusammengelegt. Das neue Unternehmen, an dem die Telekom drei Viertel der Anteile hält, fließt seit Anfang Mai komplett in die Geschäftszahlen des rosa Riesen ein. In der Folge stieg der Umsatz des Konzerns um 5,4 % auf 15,16 Mrd. Euro.
Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
In der zweiten Jahreshälfte sollen nun noch bis zu 700.000 weitere Vertragskunden gelockt werden, unter anderem durch mehr Werbung. Wegen der Extra-Ausgaben erhöht die Telekom den Gewinnausblick nur zögerlich: Nun wird in diesem Jahr ein Betriebsergebnis von 17,5 Mrd. Euro erwartet statt bislang lediglich 17,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen hätte den Ausblick rechnerisch auch auf 18 Mrd. Euro anheben können, tut es aber nicht wegen der US-Offensive. Aus dem gleichen Grund senkte der Konzern seine Prognose für den Cash Flow in diesem Jahr auf 4,5 Mrd. Euro von bislang 5 Mrd. Euro.
Die Telekom hatte ihre Mobilfunk-Tochter T-Mobile US im Frühjahr nach einer langen Zitterpartie mit dem Konkurrenten MetroPCS zusammengelegt. Das neue Unternehmen, an dem die Telekom drei Viertel der Anteile hält, fließt seit Anfang Mai komplett in die Geschäftszahlen des rosa Riesen ein. In der Folge stieg der Umsatz des Konzerns um 5,4 % auf 15,16 Mrd. Euro.
Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
© 2013 Bernecker Börsenbriefe
