Bern - Zur Rekordbusse der Grossbank Credit Suisse haben sich am Tag danach weitere Medien geäussert. Der Bundesrat und Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ernten Lob. Die CS-Führung wird kritisiert. Und über die USA wird Ärger laut.
Dass die Bank nicht in wirtschaftliche Turbulenzen gekommen ist, dafür ist nach Ansicht des "Blick" nicht zuletzt die Landesregierung verantwortlich: "Der Bankenplatz kann sich ein weiteres Mal bei Bundesrat und Finanzministerin bedanken."
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf habe offenbar mit dem US-Justizminister Eric Holder einen Weg gefunden, mit dem die Banken ohne weitere Eskalation ihre Probleme lösen könnten. Als Gegenleistung schlägt die Zeitung vor: "Credit Suisse und die anderen fehlbaren Banken sollten im Gegenzug für die staatliche Unterstützung Widmer-Schlumpf bei der Umsetzung der Weissgeldstrategie aktiv zur Seite stehen."
"Ausdruck rechtsstaatlicher Willkür"
Für die "Basler Zeitung" ist "die Busse ein Skandal, zumindest im helvetischen Rechtsverständnis". Die CS habe nur halb so viel Schwarzgelder wie die UBS verwaltet ...
