BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius hat zum Jahresanfang dank Verbesserungen in allen Geschäftsbereichen
erneut zugelegt. In den ersten drei Monaten wuchs der Umsatz um 7
Prozent auf 6,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in
Bad Homburg mitteilte. Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor
Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 13 Prozent 959 Millionen Euro.
Das um Sonder- und Währungseffekte bereinigte Konzernergebnis nach
Minderheiten lag 24 Prozent höher bei 362 Millionen Euro. Die
Erwartungen der Analysten konnte Fresenius somit übertreffen. Die
Prognose bestätigte das Unternehmen./nmu/stb
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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