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DAX-Analyse am Morgen: Weiter auf Schlingerkurs

Der DAX hat seinen Schlingerkurs auch am Dienstag fortgesetzt - aber mit einem versöhnlicheren Ausklang, denn kurz vor der Xetra-Glocke gelang dem deutschen Leitbarometer noch der Sprung zurück über 10.600 Punkte. Ob die Korrektur damit jetzt auch ihr vorzeitiges Ende findet, bleibt aus charttechnischer Sicht allerdings offen.

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Strenggenommen würde die Tendenz nämlich erst wieder über der Volumenspitze freundlichere Züge annehmen, die zwischen 10.650 und 10.700 Zählern jetzt den Weg versperrt. Kurse darüber sind zwar eine machbare, aber keine leichte Aufgabe, zumal anschließend noch die harte 10.800er-Nuss geknackt werden muss. Immerhin könnte der Markt jetzt von einer (rückblickend) starken Dezember-Bilanz profitieren, die in der knapp 29jährigen DAX-Geschichte 22 mal positiv und nur 6 mal negativ ausfiel (durchschnittlicher Gewinn: +2,60%).

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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