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DAX stabilisiert sich oberhalb 12.200. Citigroup, Dollar und ZEW im Fokus

Noch konnte der DAX kein neues Allzeithoch erreichen. In dieser Woche sollte es den nächsten Versuch geben. Darüber hinaus blicken Investoren auf den Start einer neuen US-Berichtssaison. Dies ist ein Grund für Sebastian Bleser, Experte für Anlage- und Hebelprodukte, bei HypoVereinsbank onemarkets, in seinem wöchentlichen Marktkommentar auf die wichtigsten Entwicklungen zu schauen.

In der zurückliegenden Woche traten die meisten Aktienbarometer größtenteils auf der Stelle. Es fehlte schlichtweg an entscheidenden Impulsen. Der Blick auf die Einzelwerte zeigte allerdings, dass von Langeweile dennoch keine Spur war. Dabei präsentierten sich unter anderem die Biotechunternehmen Evotec und MediGene (gute Nachrichten aus der Produktpipeline) und Vonovia (profitierte von nachgebenden Renditen) im Wochenverlauf überdurchschnittlich gut. Zu den größten Wochenverlierern zählte Südzucker (negativer Analystenkommentar).

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© 2017 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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