Der US-Arbeitsmarktbericht hat am Freitag den DAX mächtig angetrieben. Jochen Stanzl von CMC Markets will die Daten nicht überbewerten. Der Experte verweist auf Unterschiede zwischen offiziellen und inoffiziellen Daten. Für den deutschen Leitindex ist nach Ansicht von Stanzl jetzt erst einmal die Charttechnik wichtig. Das hat auch mit den traditionell schwachen Börsenmonaten August und September zu tun. Großes Thema an den Märkten sind weiter die Autobauer. Stanzl analysiert im Gespräch mit Moderator Marco Uome die Perspektiven von Daimler, VW und BMW.
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.
Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.
Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
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