Der zweitgrösste deutsche Baukonzern
Bilfinger Berger hat einen Auftrag von knapp einer
Milliarde Euro aus dem mittleren Osten erhalten. Das Volumen des
Auftrags für das Städtebauprojekt "Barwa City" beläuft sich auf
insgesamt 4,89 Milliarden Saudische Riyals (955,7 Millionen Euro),
wie der saudische Auftraggeber, die Immobiliengesellschaft Barwa
Real Estate, am Montag auf der Internetseite der Börse in Doha
mitteilte. Bis Mai 2010 soll auf einem Gebiet von 2,7 Millionen
Quadratmetern ein neuer Wohnbezirk mit 6.000 Häusern errichtet
werden. Dabei werde auch der Bau der Infrastruktur von "Barwa City"
von Bilfinger Berger übernommen./mb/sk
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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