Anzeige
❌
Mehr »
Sonntag, 04.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Jobs, die keine KI der Welt ersetzen kann - und das Unternehmen dahinter
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Börse-Intern
960 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Die Stimmung ist optimistisch, der Aufwärtsdrang aber gering

Heute wird an den US-Börsen nicht gehandelt. Denn die Amerikaner feiern "Thanksgiving". Und am morgigen "Brückentag" findet nur ein verkürzter Handel bis 19.00 Uhr unserer Zeit statt. Das dürfte aber für die jüngsten Kursbewegungen kaum einen Unterschied machen, denn mir persönlich erschien der Handel an den US-Märkten bereits in den vergangenen Tagen zum Erliegen gekommen zu sein.

Enge Handelsspannen sind ein Warnsignal

Zwar kam es zu tendenziell steigenden Aktienkursen, weshalb die Medien auch fleißig die neuen Rekordhochs der US-Indizes feierten, doch wundert mich schon seit Tagen, dass kaum jemandem aufzufallen scheint, dass dabei keine Dynamik aufkommt und die Handelsspannen irrwitzig eng sind.

Im S&P 500 lag die Differenz zwischen Tageshoch und Tagestief in den vergangenen sechs Handelstagen jeweils bei lediglich rund 10 Punkten bzw. knapp 0,5 Prozent (siehe kleine Rechtecke im Chart).

S&P 500 - Chartanalyse

Der Ausbruch über das bisherige Allzeithoch bei 2.193,81 Punkten erfolgte damit nur sehr zaghaft. Ein nachhaltiger Ausbruch auf ein neues Allzeithoch sieht allerdings anders aus - nämlich dynamisch und mit viel Schwung! Und daher muss man befürchten, dass der aktuelle Ausbruch nicht nachhaltig ist und wir bald wieder Kurse unterhalb von 2.193,81 Punkten sehen.

Ähnlich ist die Situation im Dow Jones. Hier betrug die Handelsspanne in den vergangenen neun Handelstagen (!) im Maximum 120 Punkte bzw. nur etwas mehr als 0,6 Prozent. Und der DAX ist schon seit unfassbaren zehn vollen Handelstagen (!!) innerhalb einer Seitwärtsrange von gerade einmal rund 200 Punkten gefangen (siehe roter Kreis).

DAX - Target-Trend-Analyse

Während man die Konsolidierung im DAX noch als "Schwung holen für den Ausbruch" bezeichnen kann, womit sie durchaus bullish ist, liegt im Kursverhalten der US-Indizes ein klares Warnsignal. Dieses scheint aber niemandem aufzufallen. Und auch das sollte die Alarmglocken eines Anlegers schrillen lassen!

Anleger scheinen auf dem bearishen Auge blind zu sein

Denn auffällig ist auch, dass quasi jeder auf die Jahresendrally wartet bzw. diese mit den Rekordhochs in den US-Indizes bereits als gestartet bezeichnet. Aber kaum einer geht derzeit von einer Trendwende am Aktienmarkt und einem Ende des übergeordneten Aufwärtstrends aus. Eine kräftige Korrektur, die sich auch mal über mehrere Wochen oder gar Monate hinzieht, haben wohl die wenigsten auf dem Schirm. Doch die Börsen stoßen immer mal wieder gerne in solche "Erwartungslücken".

Seit Donald Trumps Sieg bei der US-Präsidentenwahl am 8. November und dem überraschenden Anstieg der US-Indizes herrscht an den Börsen gute Stimmung, weil die Anleger auf einen Konjunkturschub spekulieren. Nach der Sentiment-Theorie, wonach ein hoher Optimismus und eine klar bullishe Erwartung der Anleger zu eher fallenden Kursen führen, sollte man allerdings vorsichtig sein.

Die sehr bullishe Stimmung haben wir auch im Stockstreet-Trader-Sentiment festgestellt. (An dieser wöchentlichen Stimmungsumfrage können Sie kostenlos teilnehmen und erhalten dann neben dem Ergebnis eine Analyse.) Und seit zwei Wochen ist die Stimmung der Teilnehmer bezüglich der Kursentwicklung des DAX so bullish wie seit viereinhalb Monaten nicht mehr (grüne Linie im Chart, rechte Skala).

Stockstreet-Trader-Sentiment

Und seit zwei Wochen scheint dieser sehr hohe Optimismus unter den Anlegern den DAX am Ausbruch aus seiner Seitwärtsrange zu hindern (blaue Linie, linke Skala). Es ist also etwas dran an der Sentiment-Theorie.

Fazit

Die Stimmung an den Börsen ist optimistisch und der Aufwärtsdrang gering. Dies sind ernstzunehmende Warnsignale. Ihnen fehlt allerdings noch die Bestätigung durch fallende Kurse. Insofern müssen Sie nun nicht Ihr gesamtes Depot verkaufen. Aber es könnte wohl Sinn machen, die Stopps nun eng nachzuziehen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

© 2016 Börse-Intern
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.