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BLOG US-Strafzölle/Nichteisen-Metallindustrie kritisiert US-Strafzölle

Kommentare und Einschätzungen zu der Verhängung von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium durch Präsident Donald Trump:

Nichteisen-Metallindustrie kritisiert US-Strafzölle 

Die Nichteisen-Metallindustrie hat die Strafzölle auf Stahl und Aluminium kritisiert. Die US-Importzölle würden einen wirtschaftlichen Schaden bei allen Beteiligten verursachen und die deutsche Aluminiumindustrie benötige ausreichenden Handelsschutz, sollten relevante Mengen an Primäraluminium und Halbzeugen nach Europa umgeleitet werden. "Protektionismus und Importzölle werden nur Verlierer hervorbringen", sagt Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Metalle. Trotzdem müsse aber die EU intervenieren, um die eigenen Interessen im internationalen Handel sicherzustellen. Die deutsche Nichteisen-Metallindustrie präferiere zwar den regelbasierten Freihandel, doch Markteingriffe in Form von Handelsschutz für die europäische Industrie seien an dieser Stellen notwendig, auch um die Handlungsfähigkeit der EU zu demonstrieren.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr/kla

(END) Dow Jones Newswires

March 09, 2018 01:56 ET (06:56 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

© 2018 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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