FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank will Kreisen zufolge etwa 9000 Stellen in Deutschland abbauen. Im Zuge ihres Umbaus bis 2022 hatte das Kreditinstitut zuvor bereits bekannt gegeben, insgesamt 18 000 Stellen zu streichen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete nun unter Berufung auf unterrichtete Personen, dass davon etwa die Hälfte auf Deutschland entfalle. Die Großbank setzt etwa auf Einsparungen in ihrem Privatkundengeschäft, um die Kosten zu senken. Die Bank lehnte eine Stellungnahme ab./knd/jha/
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
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