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flatex Morning-news Öl (Brent): Der Preis für eine Fass Rohöl der Nordseesorte Brent ...

Der Preis für eine Fass Rohöl der Nordseesorte Brent im Dezember-Kontrakt an der Terminbörse ICE fiel zuletzt innerhalb von rund zwei Wochen um stolze rund 14 US-Dollar je Fass deutlich zurück. Vor allem große Hedgefonds und weitere institutionelle Anleger reduzierten gemäß des letzten CoT-Reports der US-Terminmarktaufischt CFTC ihre Netto-Long-Positionen in Futures und Optionen um ganze 64.471 Kontrakte auf nunmehr verbleibende 148.090 Kontrakte.

flatex-brent-08102019.png

Neue geopolitische Spannungen, die aus einem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien resultieren könnten, könnten den Ölpreis aber zeitnah wieder von neuem befeuern. Zur Charttechnik: Ausgehend vom Zwischenhoch des 15. September 2019 bei 70,32 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 03. Oktober 2019 bei 56,15 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände kämen bei 59,49/61,56/63,24/64,91 und 66,98 US-Dollar in Betracht. Die Unterstützungen wären bei den Marken von 56,15 U-Dollar, sowie bei den Projektionen zu Unterseite bei 54,07/52,80/50,74 und 47,39 US-Dollar auszumachen.

flatex-select

  • Long: DE000MF7AC99 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Dec19

  • Short: DE000MF7AC65 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Dec19

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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