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Palladium hängt Gold ab

Über die letzten 10 Jahren verzeichnete das Edelmetall einen Aufwärtstrend, mit Rücksetzern in den Jahren2014 und 2015. Seit Anfang 2016 hat sich der Palladium-Preis sogar mehr als verdoppelt. Dadurch erreichte Palladium am 17. Dezember dieses Jahres erstmals die Marke von USD 2.000.

Höhere Umweltauflagen treiben die Nachfrage nach Palladium

Obwohl der Absatz bei Automobilen derzeit etwas stottert, bleibt die Nachfrage nach den Katalysatormetallen hoch. "Höhere Umweltauflagen beim Schadstoffausstoß führen dazu, dass zum Beispiel in China und Indien in den Katalysatoren statt bisher gut zwei Gramm zukünftig rund fünf Gramm Platinmetalle verwendet werden müssen", sagt Kerry Knoll, Chairman bei Generation Mining, einem kanadischen Palladiumunternehmen, an dem der Branchenriese Sibanye-Stillwater eine Beteiligung hält.

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© 2019 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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